24 March 2026, 08:19

Claudius Siebert wird mit 57,2 Prozent neuer Bürgermeister von Dorfen

Buntes Plakat für die Wikisound Audio Spricht Kampagne mit blauem Hintergrund, das gelbe und weiße Text in Fettschrift und Großbuchstaben trägt, der "Gewinner" lautet, umgeben von lachenden Fotos von Menschen, die die Kampagne-Gewinner feiern.

Claudius Siebert wird mit 57,2 Prozent neuer Bürgermeister von Dorfen

Claudius Siebert ist zum neuen Bürgermeister von Dorfen gewählt worden – mit einem klaren Sieg bei der jüngsten Kommunalwahl. Mit 57,2 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen Amtsinhaber Heinz Grundner durch, dessen Führung in den vergangenen Monaten zunehmend in der Kritik stand. Sieberts Wahlkampf stand unter dem Motto, den Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören und eine stärkere Beteiligung an lokalen Entscheidungen zu fördern.

Das Wahlergebnis spiegelte eine weitverbreitete Unzufriedenheit mit der bisherigen Verwaltung wider. Viele Wähler fühlten sich unter Grundners Amtszeit ignoriert, was den Weg für einen Wandel ebnete. Siebert nutzte diese Stimmung, indem er sich als Kandidat präsentierte, der auf Gemeinschaftsinput und Zusammenarbeit setzt.

Ein entscheidender Faktor für seinen Erfolg war eine dynamische Social-Media-Strategie. Allein auf Instagram veröffentlichte Siebert über 100 professionell aufbereitete Videos, die ihm halfen, vor allem jüngere und unentschlossene Wähler zu erreichen. Die CSU und Grundner hingegen wirkten in ihrer Reaktion zögerlich und unterschätzten die Sehnsucht der Bevölkerung nach frischer Führung.

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Die spät einsetzenden Versuche der CSU, Unterstützung zu mobilisieren, schlugen oft nach hinten los. Ihre Kampagnen wirkten überhastet und realitätsfern – ohne Sieberts Schwung bremsen zu können. Gleichzeitig bildete sich ein Bündnis aus vier Parteien, das auf Kooperation und Reformen drängte und damit die Position der CSU weiter schwächte. Als die Wahl begann, hatte Sieberts Botschaft von Teilhabe und Veränderung bei den Wählerinnen und Wählern bereits tiefen Anklang gefunden.

Sieberts Sieg markiert einen Wandel in der lokalen Politik Dorfens. Die 57,2 Prozent der Stimmen zeigen, wie breit seine Ansätze unterstützt werden. Das Ergebnis unterstreicht auch die Folgen, wenn man die Unzufriedenheit der Wähler unterschätzt – die CSU und Grundners verzögerte Reaktion kam zu spät und blieb zu halbherzig.

Quelle