CSU hält trotz hoher Kosten an geplanter Mütterrente-Erweiterung fest
Michael TextorCSU hält trotz hoher Kosten an geplanter Mütterrente-Erweiterung fest
Martin Huber, Generalsekretär der CSU, hat die Entschlossenheit seiner Partei zur Ausweitung der Mütterrente bekräftigt. Eine mögliche Änderung des Vorhabens, das einen zentralen Bestandteil des Koalitionsvertrags darstellt, schloss er kategorisch aus.
Die geplante Erweiterung sieht vor, Müttern mit vor 1992 geborenen Kindern drei zusätzliche Rentenpunkte zu gewähren. Huber bezeichnete die Maßnahme als Frage der Gerechtigkeit und als Anerkennung für deren Lebensleistung.
Trotz interner Bedenken innerhalb der Partei wegen der hohen Kosten hielt Huber an der Entscheidung fest. Der Staat wird voraussichtlich jährlich zwischen fünf und sechs Milliarden Euro für das Programm aufbringen müssen.
Die Ausweitung bleibt als fester Bestandteil der Koalitionspläne unverändert. Sie soll betroffenen Müttern zusätzliche finanzielle Unterstützung bieten. Die jährlichen Staatsausgaben werden sich dabei auf mehrere Milliarden Euro belaufen.






