Droht das Aus für die Steuervergünstigung bei Haushaltsrenovierungen?
Wilhelm RoskothDroht das Aus für die Steuervergünstigung bei Haushaltsrenovierungen?
Die deutsche Regierungskoalition prüft derzeit eine Steuervergünstigung, die Haushalten hilft, Kosten für Haushaltsrenovierungen zu sparen. Das aktuelle Förderprogramm ermöglicht es, bis zu 20 Prozent der Handwerkerleistungen steuerlich abzusetzen – mit einer jährlichen Obergrenze von 6.000 Euro. Eine Abschaffung dieser Regelung könnte viele Eigentümer treffen, die auf die finanzielle Entlastung angewiesen sind.
Bei der umstrittenen Steuererleichterung können private Haushalte einen Teil der Ausgaben für Sanierungs- und Reparaturarbeiten zurückerhalten. Die förderfähigen Kosten lassen sich um bis zu 20 Prozent mindern, wobei der maximale jährliche Abzug bei 6.000 Euro liegt – was einer jährlichen Ersparnis von bis zu 1.200 Euro entspricht.
Koalitionsabgeordnete haben bereits Gespräche mit Wirtschaftsverbänden aufgenommen, um die möglichen Folgen einer Streichung der Förderung abzuschätzen. Führende Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion geben jedoch an, von solchen Plänen nichts zu wissen.
Das Bundesfinanzministerium hat sich bisher nicht zu einer möglichen Abschaffung des Steuerbonus geäußert. Die Diskussionen dauern an, eine offizielle Entscheidung steht noch aus.
Die Förderung hat Hausbesitzern bisher finanzielle Unterstützung bei Reparaturen oder Modernisierungen geboten. Sollte die Koalition die Abschaffung beschließen, entfiele für die Haushalte die jährliche Ersparnis von 1.200 Euro. Auch Handwerksbetriebe könnten mit Nachfrageveränderungen konfrontiert werden.






