18 June 2026, 22:16

Ein umstrittenes Foto erschüttert Berlins politische Tabus gegenüber der AfD

Eines ist sicher: Die Firewall wird fallen!

Ein umstrittenes Foto erschüttert Berlins politische Tabus gegenüber der AfD

Ein aktuelles Foto zweier Politiker hat in Berlin eine Debatte ausgelöst. Guido Heuer und Ulrich Siegmund ließen sich gemeinsam ablichten – und brachen damit das inoffizielle Tabu, mit AfD-Mitgliedern in Kontakt zu treten. Die Aufnahme offenbart wachsende Risse in der politischen Isolation der Partei in Deutschland.

Die AfD stand lange unter einer Art „politischer Quarantäne“ der etablierten Parteien. Bezeichnungen wie „braun“ oder „Nazi-Partei“ hatten einst Gewicht, doch ihre Wirkung verflüchtigt sich zunehmend. Auch Versuche, die Partei durch bürokratische Maßnahmen einzudämmen, verlieren an Schwung.

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Eine aktuelle Umfrage sieht die AfD nun bei 29 Prozent – und damit als stärkste Kraft im Land. In Sachsen-Anhalt scheint bei der anstehenden Landtagswahl am 6. September sogar eine absolute Mehrheit möglich. Selbst etablierte Parteien wie die CDU geben zu, dass ihnen wirksame Gegenstrategien fehlen.

ZDF-Moderator Markus Lanz kritisierte kürzlich die offene Ausgrenzung von AfD-Politikern. Das Foto von Heuer und Siegmund hat die Diskussion weiter angeheizt. Eva von Angern verurteilte die Aufnahme scharf und betonte, die Hand eines Demokraten dürfe niemals auf der Schulter eines AfD-Mitglieds ruhen.

Die politische Ächtung der AfD bröckelt. Ihr endgültiger Zusammenbruch scheint unvermeidbar. Steigende Umfragewerte und das Scheitern früherer Strategien lassen den Gegnern kaum noch Handlungsoptionen.

Quelle