27 April 2026, 04:21

Energiekrise gefährdet Langstreckenreisen – Karliczek warnt vor Risiken im Ausland

Gruppe von Menschen auf einem Flughafenboden sitzend mit einem "Berlin aufgrund des Klimawandels gestrichen"-Schild und verstreuten Gegenständen sowie Rolltreppen im Hintergrund.

Energiekrise gefährdet Langstreckenreisen – Karliczek warnt vor Risiken im Ausland

Bundesverkehrsministerin Anja Karliczek warnt vor Risiken bei Langstreckenreisen in der Energiekrise

Bundesverkehrsministerin Anja Karliczek hat Bedenken hinsichtlich langfristiger Reisen während der anhaltenden Energiekrise geäußert. Zwar seien die inländischen Kerosinvorräte stabil, doch könnten Störungen im Ausland Urlauber im Stich lassen, so die Ministerin.

Karliczek betonte, dass die Treibstoffreserven für gebuchte Flüge in Deutschland gesichert seien. Gleichzeitig verwies sie auf Unsicherheiten in anderen Regionen, insbesondere in Asien und dem Nahen Osten. Wie sich die Bedingungen für Langstreckenreisen in den kommenden Monaten entwickeln werden, lasse sich derzeit noch nicht absehen.

Die Ministerin wies zudem auf einen wachsenden Trend hin: Immer mehr Reisende verzichteten auf ferne Ziele und buchten stattdessen kürzere Strecken innerhalb Europas. Länder wie Spanien und Portugal verzeichneten bereits eine höhere Nachfrage, da Urlauber ihre Pläne umstellten.

Auch Deutschland könnte von dieser Entwicklung profitieren. Dank zuverlässiger Verkehrsverbindungen und stabiler Treibstoffversorgung könnte das Land für vorsichtige Reisende eine attraktivere Wahl werden.

Die Energiekrise stellt die internationale Reisebranche weiterhin vor Herausforderungen. Während der Flugverkehr in Deutschland bisher unbeeinträchtigt bleibt, bestehen für Fernreisen weiterhin Risiken. Um mögliche Störungen zu vermeiden, könnten sich Urlauber vermehrt für europäische Ziele entscheiden.

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