18 April 2026, 00:28

FC Bayern München kämpft mit klaren Botschaften gegen Rassismus und Diskriminierung

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, das von einem Zaun umgeben ist, mit Zuschauern im Hintergrund.

FC Bayern München kämpft mit klaren Botschaften gegen Rassismus und Diskriminierung

FC Bayern München bezieht im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus klar Position

Vom 16. bis 29. März engagiert sich der FC Bayern München im Kampf gegen Rassismus – als Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Vereinspräsident Herbert Hainer betont, wie wichtig es ist, dass der Sport Ausgrenzung entgegentritt und durch Dialog Verständnis fördert.

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Hainer ist überzeugt: Wer Werte vermittelt und klar Stellung bezieht, kann Barrieren abbauen. Seine Haltung deckt sich mit der von Vincent Kompany, der sich kürzlich nach einem mutmaßlichen rassistischen Vorfall gegen Vinícius Jr. zu Wort meldete. Kompany appellierte daran, Zusammenhalt statt Spaltung in den Vordergrund zu stellen.

Doch das Engagement des Vereins geht über diese Aktionswochen hinaus. Im Mai wird der Holocaust-Überlebende Abba Naor mit Jugendspielern und Betreuern sprechen. Regelmäßige wöchentliche Treffen und monatliche Gespräche mit weiteren Mitarbeitenden sichern die kontinuierliche Arbeit gegen Diskriminierung.

Zudem arbeitet der FC Bayern mit der Israelitischen Kultusgemeinde zusammen und veranstaltet jährlich ein Gedenkwochenende. Die 2020 gestartete Kampagne "Rot gegen Rassismus" setzt auf konkrete Veränderungen statt auf bloße Symbolpolitik.

Die Maßnahmen des Clubs zeigen ein langfristiges Bekenntnis gegen Rassismus. Durch Bildung, Partnerschaften und offenen Austausch will der FC Bayern nachhaltige Wirkung erzielen. Die Teilnahme an den Internationalen Wochen gegen Rassismus ist dabei nur ein Baustein eines ganzjährigen Engagements.

Quelle