24 March 2026, 01:12

Festnahme am Neustrelitzer Hauptbahnhof: Serbe mit Kokain und Haftbefehl geschnappt

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Diebe & Einbrecher Pinkertons Polizei" auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand.

Festnahme am Neustrelitzer Hauptbahnhof: Serbe mit Kokain und Haftbefehl geschnappt

Am 20. März 2026 wurde ein 41-jähriger Serbe am Hauptbahnhof Neustrelitz festgenommen. Die Polizei handelte aufgrund eines bestehenden Haftbefehls in Verbindung mit einer früheren Verurteilung wegen Betrugs und einer unbezahlten Geldstrafe. Bei der Festnahme entdeckten die Beamten zudem eine geringe Menge Kokain.

Der Mann war 2025 vom Amtsgericht Sömmerda wegen erschlichenen Bezugs von Sozialleistungen verurteilt worden. Das Urteil umfasste eine Geldstrafe in Höhe von 2.250 Euro oder ersatzweise 37 Tage Haft bei Nichtzahlung. Da er die Strafe zum Zeitpunkt der Festnahme nicht begleichen konnte, wurde er in Gewahrsam genommen.

Bei der Durchsuchung am Bahnhof fanden und beschlagnahmten die Beamten 0,2 Gramm Kokain. Dies führte zu einer zusätzlichen Anklage nach dem deutschen Betäubungsmittelgesetz. Aus Schweizer Registern geht zudem hervor, dass gegen ihn bis 2028 ein Einreiseverbot wegen ähnlicher Straftaten besteht.

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Der Haftbefehl ergab sich aus einer noch nicht verbüßten Freiheitsstrafe, was bedeutet, dass er bereits vor diesem Vorfall zur Fahndung ausgeschrieben war. Über aktuelle Änderungen in den Auslieferungsabkommen zwischen Deutschland und Serbien wurde nicht berichtet, sodass die grenzüberschreitenden Auswirkungen des Falls unklar bleiben.

Dem Mann drohen nun mehrere rechtliche Konsequenzen. Die sofortige Inhaftierung folgt auf die unbezahlte Geldstrafe, während der Kokainfund eine neue Anklage nach sich zieht. Zudem bleibt das Schweizer Einreiseverbot bis 2028 in Kraft und schränkt seine Bewegungsfreiheit weiter ein.

Quelle