Flüchtendes Wallaby in Spandau bleibt seit Wochen verschwunden
Flüchtendes Wallaby in Berlins Bezirk Spandau seit Sonntag unterwegs
Seit Sonntag streift ein Wallaby durch Berlins Bezirk Spandau frei umher. Das Tier, das zunächst fälschlich für ein Känguru gehalten wurde, war seinem Besitzer in Kladow entlaufen und wurde später von Anwohnern und der Polizei gesichtet. Seit dem 10. Juni 2024 gibt es jedoch keine offiziellen Bestätigungen mehr über Beobachtungen des Tieres.
Die Flucht ereignete sich, als das Wallaby aus dem Grundstück seines Besitzers ausbrach. Anwohner entdeckten das Tier schnell und alarmierten die Polizei. Beamte bestätigten die Sichtungen, stellten jedoch klar, dass es sich um ein Wallaby und nicht um ein Känguru handelte.
Die Polizei gab bekannt, keine aktive Suche nach dem Tier zu starten. Gleichzeitig baten die Behörden die Bevölkerung, mögliche Sichtungen zu melden. Zudem gaben sie Sicherheitshinweise heraus: Im Falle eines Angriffs solle man sich flach auf den Bauch legen, Kopf und Nacken schützen und die Beine anziehen. Kindern wurde geraten, ruhig zu bleiben und sich seitwärts von dem Wallaby zu entfernen, falls sie ihm begegnen.
Experten versicherten den Anwohnern, dass Wallabys für erwachsene Menschen in der Regel keine Gefahr darstellen. Trotz anfänglicher Besorgnis gab es seit Mitte Juni keine weiteren Sichtungen, und auch in Polizeiprotokollen oder lokalen Medien wurden keine neuen Meldungen registriert.
Das Wallaby bleibt weiterhin verschwunden – seit über einem Monat ohne bestätigte Beobachtungen. Die Polizei setzt weiterhin auf Meldungen aus der Bevölkerung, statt eine gezielte Suche zu organisieren. Bis auf Weiteres bleibt der Verbleib des Tieres unklar, und die Anwohner werden aufgefordert, bei einer erneuten Sichtungen die Sicherheitsempfehlungen zu beachten.






