Forschungsprojekt "Athletin-D": Wie der Zyklus Spitzensportlerinnen beeinflusst
Wilhelm RoskothForschungsprojekt "Athletin-D": Wie der Zyklus Spitzensportlerinnen beeinflusst
Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus Spitzensportlerinnen beeinflusst. Das Konsortium „Athletin-D“, an dem auch die Universität Freiburg beteiligt ist, wird geschlechtsspezifische Unterschiede analysieren, um Trainingsmethoden und gesundheitliche Ergebnisse zu verbessern. Für die auf vier Jahre angelegte Initiative wurden rund 1,6 Millionen Euro an Fördergeldern eingeworben.
An dem Projekt wirken Expertinnen und Experten mehrerer Einrichtungen mit, darunter die Universitäten Bochum und Wuppertal sowie die Technische Universität München. Ihr Ziel ist die Entwicklung eines digitalen Systems für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement, das speziell auf die Bedürfnisse von Sportlerinnen zugeschnitten ist.
An der Universität Freiburg konzentriert sich das Team um Jana Strahler auf den Zusammenhang zwischen Hormonen, Stress, Lebensstil und psychischer Gesundheit. Die Forscherinnen und Forscher wollen herausfinden, wie diese Faktoren Leistung und Regeneration im Spitzensport beeinflussen.
Die Wissenschaftler arbeiten eng mit Athletinnen, Trainerinnen, Trainern und Sportverbänden zusammen, um sicherzustellen, dass die Erkenntnisse praxisnahe Anwendungen finden. Das Projekt zielt darauf ab, Trainingsmethoden zu optimieren und gleichzeitig die langfristige Gesundheit von Wettkämpferinnen zu schützen.
Mit 1,6 Millionen Euro Förderung durch das Bundesinstitut für Sportwissenschaft wird das Konsortium in den kommenden vier Jahren bestehende Lücken in der Sportwissenschaft schließen. Die Ergebnisse könnten zu besseren Trainingsprogrammen und einem verbesserten Gesundheitsschutz für Spitzensportlerinnen führen.






