08 May 2026, 06:18

Fürther Nachwuchskicker retten Feuchtgebiet durch Renaturierungsprojekt in Langenzenn

Ein Fußballtor steht in der Mitte eines überfluteten Feldes, umgeben von Gras und Wasser, vor einer Kulisse aus Schuppen, Pfählen, Bäumen, Fahrzeugen und einem klaren blauen Himmel.

Fürther Nachwuchskicker retten Feuchtgebiet durch Renaturierungsprojekt in Langenzenn

Nachwuchsfußballer der SpVgg Greuther Fürth engagieren sich für Renaturierungsprojekt in Langenzenn

Junge Fußballer der SpVgg Greuther Fürth haben sich an einem Naturschutzprojekt beteiligt, bei dem ein degradierter Entwässerungsgraben im Spitalwald von Langenzenn renaturiert wurde. In Zusammenarbeit mit dem LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) entstand die Initiative im Rahmen des Aquatischen Biotopverbundprojekts Langenzenn, das vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert wird. Der LBV leitete das Vorhaben und begleitete die Jugendmannschaft bei praktischen Naturschutzarbeiten.

Die Spieler brachten Holzpfähle und so genannte Faschinen – gebündelte Äste – im Graben an. Diese Strukturen verlangsamen den Wasserfluss, heben das Bachbett an und tragen dazu bei, die Feuchtigkeit im Wald zu halten. Gleichzeitig entstehen dadurch „Trittstein“-Lebensräume für Amphibien, die wichtige Wildtierkorridore stärken.

Helmut Beran, Geschäftsführer des LBV, betonte die Verbindung zwischen Sport und Umweltschutz: „Die Zusammenarbeit zeigt, wie Teamgeist aus dem Fußball auch dem Naturschutz zugutekommen kann – zum Wohl des Ökosystems und der Gemeinschaft.“

Der renaturierte Graben kann nun Starkregen besser bewältigen und bietet gleichzeitig Lebensraum für heimische Tierarten. Das Projekt macht deutlich, wie Sportvereine und Naturschutzorganisationen gemeinsam praktische Lösungen für den Umweltschutz entwickeln können. Künftige Vorhaben könnten dieses Modell aufgreifen, um weitere Naturflächen in der Region zu schützen.

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