26 April 2026, 10:19

Gespaltene Meinungen: Soll der Buckelwal gerettet oder ein Denkmal erhalten?

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines gestrandeten Buckelwals umgeben von Menschen, mit Booten, Gebäuden und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Gespaltene Meinungen: Soll der Buckelwal gerettet oder ein Denkmal erhalten?

Eine neue Umfrage offenbart tiefe Spaltungen unter den Deutschen im Umgang mit dem gestrandeten Buckelwal an der Ostseeküste. Zwar äußern mehr als die Hälfte Besorgnis über das Tier, doch die Meinungen zu Rettungsversuchen und Plänen für ein Denkmal gehen weit auseinander.

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Die vom Meinungsforschungsinstitut Insa durchgeführte Erhebung untersuchte auch, wie die Bevölkerung die Krisenreaktion von Umweltminister Till Backhaus bewertet. Zwischen dem 23. und 24. April 2026 befragten Forscher die Deutschen zu ihrer Haltung in der Wal-Sache. Demnach machen sich 53 Prozent Sorgen um das Schicksal des Tieres. Bei der Frage nach weiteren Rettungsmaßnahmen sprachen sich 45 Prozent für ein Eingreifen aus, während 37 Prozent dagegen waren. Elf Prozent hatten dazu keine Meinung.

Auch die Idee eines Denkmals für den Wal spaltet die Befragten. 28 Prozent unterstützen den Vorschlag, 45 Prozent lehnen ihn klar ab. Weitere 27 Prozent bleiben neutral oder sind unentschieden.

Die Bewertungen von Minister Backhaus fallen gemischt aus. Nur 24 Prozent stufen seine Krisenbewältigung als gut ein, 34 Prozent beurteilen sie als schlecht. Ein beträchtlicher Anteil von 42 Prozent verzichtet gänzlich auf eine Einschätzung seiner Maßnahmen.

Die Umfrage zeigt ein gespaltenes Land – sowohl in der Frage nach dem Schicksal des Wals als auch in der Bewertung der Regierungsreaktion. Da fast die Hälfte der Befragten ein Denkmal ablehnt und ein ähnlich großer Teil Rettungsversuche befürwortet, bleibt das Thema umstritten. Auch die öffentliche Meinung zu Backhaus' Führung spiegelt Unsicherheit wider, da ein großer Teil keine klare Position bezieht.

Quelle