Großübung des Katastrophenschutzes simuliert Chemieunfall in Bad Schwalbach
Wilhelm RoskothGroßübung des Katastrophenschutzes simuliert Chemieunfall in Bad Schwalbach
Großübung des Katastrophenschutzes am Samstagmorgen in Bad Schwalbach
Am Samstagvormittag findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Die vom Rheingau-Taunus-Kreis organisierte Übung soll testen, wie gut die örtlichen Einsatzkräfte bei einem schweren Zwischenfall zusammenarbeiten. Anwohner in der Umgebung wurden aufgefordert, mit vermehrtem Aufkommen von Einsatzfahrzeugen zu rechnen.
Die Übung dauert von 9:00 Uhr bis voraussichtlich 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“. Das Szenario simuliert einen schweren Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten. Um die Situation möglichst realistisch zu gestalten, wird während der Übung farbiger Rauch eingesetzt.
Rund 350 Einsatz- und Unterstützungskräfte sind beteiligt. Ziel ist es, die Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutzeinheiten zu überprüfen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Dienste zu verbessern. Obwohl öffentliche Straßen nicht gesperrt werden, raten die Behörden, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets über die „Alte Bäderstraße“ zu meiden.
Die Übung dient dazu, die Abläufe bei Großschadensereignissen zu optimieren. Die örtlichen Behörden haben die Bevölkerung daran erinnert, dass es sich um eine geplante Übung handelt. Für die Öffentlichkeit bestehe während des Einsatzes keine reale Gefahr.






