24 June 2026, 02:18

Hochschulzugang wird immer einfacher – nur noch 32 % der Studiengänge haben Beschränkungen

Zugangsbeschränkungen an Universitäten nehmen weiter ab

Hochschulzugang wird immer einfacher – nur noch 32 % der Studiengänge haben Beschränkungen

Der Zugang zu Hochschulstudiengängen in Deutschland wird zunehmend einfacher. Im Wintersemester 2025/26 unterliegen nur noch 31,6 Prozent der bundesweiten Studienangebote Zulassungsbeschränkungen. Das ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu vor zehn Jahren, als fast die Hälfte aller Bachelorprogramme bestimmte Aufnahmenoten verlangte.

Der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge variiert jedoch je nach Bundesland. Berlin verzeichnet derzeit den höchsten Wert: Hier sind 53,5 Prozent der Studienangebote mit Zugangshürden belegt. Baden-Württemberg folgt mit 46,2 Prozent. Deutlich offener präsentieren sich dagegen Thüringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz, wo weniger als jedes fünfte Studienprogramm Beschränkungen aufweist.

Hamburg hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Innerhalb von nur zwei Jahren sank der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge von 62,4 auf 37,6 Prozent. Bundesweit setzt sich der Trend zu größerer Offenheit fort: Bis zum Wintersemester 2026/27 werden voraussichtlich mehr als zwei Drittel aller Studiengänge Bewerberinnen und Bewerber unabhängig von ihren Schulnoten aufnehmen.

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Aktuell kommen sieben von zehn grundständigen Studiengängen ohne notenbasierte Zulassungsvoraussetzungen aus. Der Rückgang der Zugangshürden spiegelt eine generelle Entwicklung hin zu erleichtertem Hochschulzugang wider – eine Veränderung, von der eine wachsende Zahl studieninteressierter junger Menschen profitieren dürfte.

Quelle