23 March 2026, 00:20

"Höhle der Löwen": Von hitzigen Deals bis zum wütenden Maschmeyer-Ausbruch

Eine Liniengrafik, die die Trends der Venture-Capital-Investitionen in Austin, Texas, zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Maschmeyers wütziger Studio-Ausstieg - "Höhle der Löwen": Von hitzigen Deals bis zum wütenden Maschmeyer-Ausbruch

In einer aktuellen Folge von Die Höhle der Löwen gab es eine Mischung aus mutigen Präsentationen und spektakulären Abgängen. Gründer stellten alles vor – von Tools für Krankenversicherungsvergleiche bis hin zu tastbaren Fotos für blinde Menschen. Doch nicht jede Idee konnte die Investoren überzeugen, manche lösten sogar hitzige Reaktionen aus.

Den Abend eröffneten Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst mit KassenKompass, einer Online-Plattform, die Nutzern hilft, Krankenkassen zu vergleichen und zu wechseln. Sie forderten 300.000 Euro für 10 Prozent ihres Unternehmens. Carsten Maschmeyer zeigte sofort Interesse und nannte das Konzept "ansprechend". Nach Verhandlungen willigte er ein – allerdings nur unter der Bedingung, dass die Gründer ihren Anteil verdoppelten. Diese stimmten zu und gaben schließlich 20 Prozent des Unternehmens für die gleichen 300.000 Euro ab.

Als Nächstes präsentierten Linus Walden, Max Winkler und Dyveke Walden Touchprint, ein Start-up, das Fotos durch erhabene Strukturen für blinde Menschen erfahrbar macht. Sie baten um 200.000 Euro für einen 10-Prozent-Anteil. Die Investoren hinterfragten jedoch die hohe Bewertung und die begrenzte Rolle der Ideengeberin. Ohne Gegenangebot endete die Präsentation mit einer Absage.

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Die Stimmung kippte, als drei Gründer Whacky vorstellten, eine Marke für Snackwürstchen. Ihre mangelnde Begeisterung für einen Deal frustrierte Maschmeyer so sehr, dass er wütend den Raum verließ und erklärte: "Ich höre mir das nicht länger an." Die Präsentation scheiterte ohne weitere Diskussion.

Zum Abschluss betraten die Macher von little Biker die Bühne – ein Fahrradtrainingsgerät für Kinder –, begleitet von ihren Kindern, die das Produkt vorführten. Sie baten um 150.000 Euro für 25 Prozent des Unternehmens. Martin Schröter erkannte Potenzial, bestand aber auf einen größeren Anteil. Der Deal kam schließlich mit 30 Prozent für ihn zustande.

Die Folge endete mit zwei erfolgreichen Investitionen und zwei Absagen. KassenKompass sicherte sich die Finanzierung – allerdings zu einem höheren Anteil an Unternehmensbeteiligungen –, während little Biker die Konditionen anpasste, um Schröters Unterstützung zu gewinnen. Touchprint und Whacky gingen dagegen leer aus – einmal wegen Bedenken zur Bewertung, das andere Mal nach einem dramatischen Auftritt.

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