24 March 2026, 22:24

Infineon baut Dresden aus: 40 Prozent mehr Halbleiter für KI und grüne Energie

Altes Buch mit einer Tabelle von Zahlen, wahrscheinlich eine historische Börsenindexliste von Unternehmenspreisen.

Infineon baut Dresden aus: 40 Prozent mehr Halbleiter für KI und grüne Energie

Infineon steigert Produktion im Dresdner Smart-Power-Werk – Nachfrage nach Leistungshalbleitern wächst

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Infineon baut die Produktion in seinem Smart-Power-Werk in Dresden aus, um die steigende Nachfrage nach Leistungshalbleitern zu bedienen. Treiber des globalen Wachstums sind vor allem KI-Rechenzentren und Projekte im Bereich erneuerbare Energien. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Finanzstrategie angepasst und im März ein großes Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen.

Das Dresdner Werk steht seit 2024 im Fokus: Mit gezielten Investitionen soll die Produktionskapazität bis 2026 um 40 Prozent gesteigert werden. Die Halbleiter sind essenziell für KI-Anwendungen und die Stromnetz-Infrastruktur – zwei Bereiche, die derzeit rasant expandieren. Um die Fertigung von Stromversorgungskomponenten zu beschleunigen, hat Infineon seine Investitionsausgaben deutlich erhöht.

Finanzmarkt: Aktie zeigt sich robust Die Infineon-Aktie hat sich trotz kurzzeitiger Schwächephase stabilisiert. Zwar rutschte sie zeitweise unter eine wichtige Aufwärtstrendlinie, erholte sich aber schnell. Die jüngsten Tests der Unterstützungszone zwischen 35,80 und 37,50 Euro hielten stand, während die nächste Stütze bei 31,30 bis 33 Euro liegt. Fällt der Kurs darunter, könnten weitere Rückgänge folgen. Auf der Oberseite bleibt das Kursziel bei 46 bis 48 Euro – nahe den letzten Höchstständen.

Starker Jahresstart trotz saisonaler Delle Trotz eines leichten quartalsbedingten Rückgangs begann Infineon das Jahr mit Schwung. Im Vorjahresvergleich bleibt das Wachstum spürbar. Anfang März schloss das Unternehmen zudem ein 178-Millionen-Euro-Aktienrückkaufprogramm ab und erwarb dabei vier Millionen eigene Aktien.

Strategische Weichenstellung für die Zukunft Die Erweiterung in Dresden passt zur wachsenden Nachfrage nach Halbleitern in den Bereichen Künstliche Intelligenz und erneuerbare Energien. Die solide Aktienperformance und der jüngste Rückkauf unterstreichen das Vertrauen in die langfristige Ausrichtung. Mit gestiegener Produktion und finanziellen Anpassungen ist Infineon gut aufgestellt, um die künftige Marktnachfrage zu bedienen.

Quelle