KfW-Chef Wintels fordert "Deutschen Pakt für Innovation" zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
Wilhelm RoskothKfW-Chef Wintels fordert "Deutschen Pakt für Innovation" zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW, fordert eine neue Investitions- und Innovationsagenda, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Er betont, dass das Land schnell handeln müsse, um die aktuellen Chancen für Wachstum und Entwicklung zu nutzen.
Wintels schlägt einen „Deutschen Pakt für Innovation“ vor, um Kapital zu mobilisieren und Innovationsökosysteme zu stärken. Der Plan umfasst den Ausbau der Kapitalmarktunion sowie regulatorische Anpassungen, damit institutionelle Anleger leichter in Wagnis- und Wachstumskapital investieren können.
Sein Argument: Europa brauche größere Wachstumsfonds und Dachfondsstrukturen, um die jährliche Finanzierungslücke im Vergleich zu den USA zu schließen. Zudem sei der Ausbau der Innovationsinfrastruktur entscheidend, um aus Ideen erfolgreiche Unternehmen zu machen.
Die 2024 gestartete WIN-Initiative spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie zielt darauf ab, zusätzliches Kapital zu mobilisieren und die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren zu fördern. Wintels besteht darauf, dass verlässliche Rahmenbedingungen und eine proaktive Investitionsstrategie für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unverzichtbar seien.
Im Mittelpunkt der Agenda stehen die Schließung von Finanzierungslücken und die Verbesserung der Innovationsförderung. Ihr Erfolg hängt von regulatorischen Reformen und stärkeren Investitionsmechanismen ab. Die Vorschläge sollen Deutschland als Vorreiter für innovationsgetriebenes Wachstum positionieren.
