Länder fordern nationale Reserve für Schutz der Stromnetze nach Sabotage-Angriffen
Lia JunitzLänder fordern nationale Reserve für Schutz der Stromnetze nach Sabotage-Angriffen
Innenminister der Länder schlagen nationale Reserve zum Schutz kritischer Infrastruktur vor
Die Innenminister der Bundesländer planen eine neue nationale Reserve, um kritische Infrastruktur besser zu schützen. Das Vorhaben sieht vor, essenzielle Komponenten für das Stromnetz zu lagern, um Notfallreparaturen zu beschleunigen. Der Vorschlag kommt nach jüngsten Angriffen, die tausende Haushalte tagelang ohne Strom zurückließen.
Die geplante „Nationale Reserve für Bau- und Reparaturmaterial“ soll Hochspannungstransformatoren, Schaltanlagen, Spezialkabel und Schutzsysteme bereithalten. Diese Bestände würden helfen, Stromnetze nach Schäden oder Sabotage schneller wiederherzustellen.
Anstoß für die Initiative war der Angriff auf die Berliner Stromversorgung im Januar. Damals waren zehntausende Haushalte betroffen, und die Schwachstellen des Systems traten zutage. Die Länder fordern nun bundesweite Regelungen, um in Krisenfälle Genehmigungen für Schwertransporte zu beschleunigen.
Ziel der Reserve ist es, Lieferkettenrisiken zu verringern und die Erholung nach Angriffen auf die Infrastruktur zu beschleunigen. Zudem soll sie den Einsatz von Schwergerät in Notfällen erleichtern. Der Vorschlag spiegelt die wachsende Sorge um die Sicherheit der deutschen Stromnetze wider.






