20 March 2026, 18:22

Landtagswahl Rheinland-Pfalz: SPD holt auf – Dreyer bangt von der Seitenlinie

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung eines Mannes in Anzug und Krawatte, der ein Schild mit der Aufschrift "Der Albtraum des Wählers" in fetter Schrift hält, sein entschlossener Gesichtsausdruck und seine selbstbewusste Haltung betont.

Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl Rheinland-Pfalz: SPD holt auf – Dreyer bangt von der Seitenlinie

Die anstehende Landtagswahl in Rheinland-Pfalz steht im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit – selbst die ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer gibt zu, dass ihr die Beobachtung dieses Wahlkampfs mehr Unbehagen bereitet als ihre eigene Kandidatur damals. Die Abstimmung am 22. März 2026 bleibt ein enges Rennen zwischen SPD und CDU, doch Dreyer zeigt sich zuversichtlich, dass ihre Partei die Oberhand behalten wird.

Umfragen von Mitte bis Ende März sahen die CDU unter Gordon Schnieder mit einem knappen Vorsprung – bei etwa 28 bis 29 Prozent, während Alexander Schweitzers SPD auf 26 bis 27 Prozent kam. Doch der Abstand hat sich seitdem verringert, da Schweitzers persönliche Beliebtheit und sein pragmatischer Führungsstil seiner Kampagne Auftrieb verleihen. Dreyer lobte seinen Einsatz und betonte, dass er in der Gunst der Wähler klar vor Schnieder liege.

Die CDU kämpft derweil mit Wählerverlusten an die AfD, da sie Sorgen der Bürger nicht ausreichend aufgreift und ihre eigene Agenda nur unzureichend vermittelt. Die SPD hingegen profitiert von einer hohen Zufriedenheit mit der aktuellen Landesregierung – 44 Prozent der Wähler zeigen sich mit deren Arbeit zufrieden. Dreyer verwies zudem auf einen "Baden-Württemberg-Effekt" nach der jüngsten CDU-Niederlage dort, was das Rennen weiter enger werden lässt.

Für Dreyer sei es sogar noch nervenaufreibender, die Wahl von der Seitenlinie aus zu verfolgen, als selbst aktiv mitzumischen. Dennoch vertraut sie auf die starke Basisarbeit der SPD und Schweitzers Ausstrahlung, die am Ende den Ausschlag geben könnten.

Der Wahlausgang hängt nun von der weiteren Stimmungslage der Wähler und der Fähigkeit der SPD ab, ihren Schwung zu halten. Angesichts der enger werdenden Umfragen und Schweitzers anhaltender Popularität setzt die Partei darauf, die Schwächen der CDU auszunutzen. Dreyers Optimismus spiegelt das allgemeine Vertrauen in die SPD-Strategie wider, während der Wahltermin näher rückt.

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