"Nach dem Krieg: Was bleibt uns?" – Emmendingens bewegende Ausstellung zu Flucht und Neuanfang
Michael Textor"Nach dem Krieg: Was bleibt uns?" – Emmendingens bewegende Ausstellung zu Flucht und Neuanfang
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet am Sonntag, 21. Juni, eine neue Ausstellung
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ widmet sich die Schau der Frage, wie Flucht und Migration die moderne Gesellschaft geprägt haben. Das Projekt ist die erste große Initiative der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Die Ausstellung ist als grafischer Roman konzipiert und verbindet historische Ereignisse mit persönlichen Schicksalen. Im Mittelpunkt stehen deutschsprachige Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Ein regionaler Schwerpunkt beleuchtet die Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen.
Themen wie Vertreibung, Identität, Erinnerung und die Kräfte, die Gemeinschaften zusammenhalten, werden aufgegriffen. Besucher sind eingeladen, über die Grundlagen des Zusammenlebens nachzudenken und in den Dialog zu treten. Die Schau ist vom 21. Juni bis zum 8. November zu sehen; die Eröffnung findet am ersten Tag um 11:15 Uhr statt.
Das Museum hat regelmäßig mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Besuche sind nach Vereinbarung möglich.
Die Ausstellung bietet einen Raum für die Auseinandersetzung mit gemeinsamer Geschichte und deren Bedeutung heute. Fast fünf Monate lang ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Mit dem Format des grafischen Romans möchte das Museum ein breites Publikum ansprechen.






