Neue Ortsnetzstation in Wolfenbüttel sichert Stromversorgung für 400 Haushalte
Wilhelm RoskothNeue Ortsnetzstation in Wolfenbüttel sichert Stromversorgung für 400 Haushalte
Die Stadtwerke Wolfenbüttel haben auf der Halchterschen Straße eine neue Ortsnetzstation fertiggestellt. Das mit 200.000 Euro veranschlagte Projekt soll den steigenden Strombedarf in der Region decken. Es handelt sich bereits um die vierte solche Anlage, die der kommunale Versorger in diesem Jahr in Betrieb genommen hat.
Die Station wird während der Sommerpause an das Netz angeschlossen, um größere Störungen zu vermeiden. Sobald sie aktiv ist, speist sie Strom aus dem Mittelspannungsnetz in das Niederspannungsnetz ein. Mit einer Anfangsleistung von 630 Kilovoltampere kann sie unter normalen Bedingungen etwa 400 Einfamilienhäuser versorgen.
Die Anlage ist so konzipiert, dass sie bei Bedarf erweitert werden kann – ihre Kapazität ließe sich im Falle steigender Nachfrage verdoppeln. Ingo Schultz, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfenbüttel, betonte, dass moderne Netze heute deutlich höhere Lasten bewältigen müssten als früher. Die Aufrüstung diene nicht nur der Versorgungssicherheit, sondern unterstütze auch neue Infrastruktur wie Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und die Einspeisung von Solarstrom.
Die neue Ortsnetzstation stärkt das lokale Stromnetz und bereitet es auf eine höhere Auslastung vor. Gleichzeitig ermöglicht sie die Integration erneuerbarer Energien und zusätzlicher Ladeeinrichtungen. Der Netzanschluss ist für den Sommer geplant, um die Auswirkungen auf Anwohner und Unternehmen so gering wie möglich zu halten.






