Niedersachsen verdoppelt Förderung für Starkregenvorsorge auf 11,3 Millionen Euro
Wilhelm RoskothNiedersachsen verdoppelt Förderung für Starkregenvorsorge auf 11,3 Millionen Euro
Niedersachsen stockt Förderung für Starkregenvorsorge um weitere 6 Millionen Euro auf
Das Land Niedersachsen hat seine Mittel für die Vorsorge gegen Starkregen um zusätzliche 6 Millionen Euro erhöht. Damit stehen nun insgesamt rund 11,3 Millionen Euro zur Verfügung, um Städte und Gemeinden bei der Anpassung an klimabedingte Risiken zu unterstützen. Umweltminister Christian Meyer betonte die Entschlossenheit des Landes, die Kommunen in diesen Vorhaben zu begleiten.
In der ersten Antragsrunde wurden die verfügbaren 5,2 Millionen Euro vollständig vergeben. Insgesamt 46 Projekte erhielten eine Zusage, die Förderbescheide gingen im April an die Antragsteller. Nun hat das Land eine zweite Bewerbungsphase eröffnet, die bis zum 26. Februar 2027 läuft.
Gemeinden können Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der Kosten für lokale Starkregenkonzepte beantragen. Finanzschwache Kommunen erhalten unter Umständen eine noch höhere Förderung – bis zu 90 Prozent ihrer Ausgaben. Einzelantragsteller können maximal 150.000 Euro erhalten, während gemeinsame interkommunale Projekte mit bis zu 400.000 Euro gefördert werden.
Minister Meyer unterstrich, dass das Land ein verlässlicher Partner für die Klimafolgenanpassung bleibe. Mit der Aufstockung der Mittel solle die Widerstandsfähigkeit Niedersachsens gegen extreme Wetterereignisse, die durch den Klimawandel verursacht werden, weiter gestärkt werden.
Durch die zusätzlichen 6 Millionen Euro beläuft sich das Gesamtfördervolumen nun auf 11,3 Millionen Euro. Die Kommunen verfügen damit über mehr Ressourcen, um bis zum Stichtag 2027 Konzepte zur Starkregenvorsorge zu entwickeln. Die Fördergelder helfen den Gemeinden, Maßnahmen umzusetzen, die das Risiko durch Extremwetter verringern.






