19 April 2026, 18:21

Niedersachsens Wirtschaft 2024: Rückgänge in Industrie und Energie, aber leichter Hoffnungsschimmer

Schwarze und weiße Karte von Ober- und Niedersachsen, die geographische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, mit zusätzlichen Textanzeigen.

Niedersachsens Wirtschaft 2024: Rückgänge in Industrie und Energie, aber leichter Hoffnungsschimmer

Niedersachsens Wirtschaft durchlebte 2024 ein schwieriges Jahr: Trotz Wachstum in einigen Branchen sanken die Gesamteinnahmen. Die Zahl der Unternehmen in der Region stieg leicht, doch viele Sektoren kämpften mit rückläufigen Umsätzen.

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Der Gesamtumsatz der umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Niedersachsen ging um 1,8 Prozent zurück und lag bei rund 746 Milliarden Euro. Hauptverantwortlich für diesen Rückgang waren deutliche Einbrüche in der Energieversorgung und im verarbeitenden Gewerbe.

Am stärksten betroffen waren die Energieversorger, deren Umsätze um 17 Prozent einbrachen. Auch die Industrie verzeichnete einen spürbaren Rückgang von 5,5 Prozent. Besonders hart traf es den Maschinenbau, die Metallerzeugung und die Metallverarbeitung.

Während einige Bereiche schwächelten, entwickelten sich andere positiv: Die Finanz- und Versicherungsdienstleistungen verzeichneten ein kräftiges Umsatzplus, ebenso wie wissenschaftliche, technische und unternehmensnahe Dienstleistungen. Doch diese Zuwächse konnten die Verluste in Produktion und Handel nicht ausgleichen.

Trotz der wirtschaftlichen Abkühlung stieg die Zahl der Unternehmen in Niedersachsen um 0,6 Prozent auf 276.260 bis Jahresende.

Die Bilanz für 2024 zeigt ein gemischtes Bild: Die Umsatzeinbußen in Schlüsselsektoren wie Energie und Industrie belasteten die Gesamtentwicklung schwer. Zwar sorgte das Wachstum im Dienstleistungsbereich für etwas Entlastung – doch ein vollständiger Ausgleich der Rückgänge gelang nicht.

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