NRW-Finanzminister steigt vom E-BMW auf einen Diesel-Audi um – Reichweite als Knackpunkt
Ella WeihmannE-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Finanzminister steigt vom E-BMW auf einen Diesel-Audi um – Reichweite als Knackpunkt
Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk ist von einem elektrischen BMW i7 auf einen Diesel-Audi A8 L 50 TDI Quattro als Dienstwagen umgestiegen. Der Wechsel erfolgte nach Ablauf des Leasingvertrags für das Elektrofahrzeug, wobei Optendrenk die begrenzte Reichweite auf langen Strecken als entscheidenden Grund für seine Entscheidung nannte.
Sein Schritt folgt einem ähnlichen Wechsel der Bauministerin Ina Scharrenbach, die ebenfalls aus praktischen Gründen zu einem Diesel-Fahrzeug zurückgekehrt war.
Optendrenk hatte zuvor den elektrischen BMW i7 genutzt, stellte jedoch fest, dass dessen Reichweite für Dienstreisen nicht ausreichte. Nach Ende des Leasings entschied er sich für den Audi A8 mit Dieselmotor, der für längere Distanzen besser geeignet ist.
Er ist nicht der einzige Minister, der diesen Schritt vollzogen hat. Bereits zuvor hatte Ina Scharrenbach ihr Elektroauto zugunsten eines Dieselmodells aufgegeben – ein weiteres Beispiel für die anhaltenden Herausforderungen bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen im offiziellen Dienstbetrieb.
Unterdessen setzen mehrere andere Kabinettsmitglieder weiterhin auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge, darunter Mona Neubaur, Verena Schäffer, Karl-Josef Laumann, Dorothee Feller, Benjamin Limbach, Oliver Krischer und Silke Gorißen. Allerdings nutzen laut aktuellen Angaben der Landesregierung nur noch sieben Minister rein elektrische oder hybride Modelle.
Die Situation im Kabinett ist uneinheitlich: Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul fahren in gepanzerten Dienstlimousinen, die derzeit ausschließlich mit Verbrennungsmotoren erhältlich sind. Zudem stehen in Kürze mehrere Leasingverträge für Dienstwagen zur Verlängerung an – während einige Minister sich für neue Elektrofahrzeuge entscheiden, hat mindestens ein Ressortchef erneut ein Dieselmodell gewählt.
Optendrenks Rückkehr zum Diesel spiegelt die allgemeinen Schwierigkeiten wider, die mit der Umstellung auf Elektrofahrzeuge im Regierungsbetrieb einhergehen. Zwar setzen einige Minister weiterhin auf elektrische oder hybride Antriebe, andere kehren jedoch aus praktischen Erwägungen zu Verbrennern zurück. Aktuelle Zahlen, wie viele Regierungsmitglieder mittlerweile ausschließlich Elektro- oder Hybridfahrzeuge für Dienstfahrten nutzen, hat die Landesregierung nicht veröffentlicht.
More NRW ministers revert to diesel amid EV challenges
NRW's ministerial fleet shows a growing trend of reverting to diesel vehicles due to practical limitations. Recent data reveals:
- Wissenschaftsministerin Ina Brandes (CDU) and Europaminister Nathanael Liminski (CDU) also use diesel models.
- Finanzminister Marcus Optendrenk previously highlighted to WAZ that electric vehicles struggle with tight schedules and long trips across NRW.
- This pattern follows Ina Scharrenbach's earlier switch, indicating broader challenges in adopting EVs for official duties.






