Panter-Preis 2026 ehrt Graswurzelmedien mit klarem Motto: Unabhängig, kritisch, widerstandsfähig
Michael TextorPanter-Preis 2026 ehrt Graswurzelmedien mit klarem Motto: Unabhängig, kritisch, widerstandsfähig
Der Panter-Preis 2026 gibt sein Motto bekannt: Unabhängig, kritisch, widerstandsfähig: Graswurzelmedien In diesem Jahr stehen kleine, aber einflussreiche Medienprojekte aus ganz Deutschland im Fokus der Auszeichnung. Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis startet im Juni, die Preisverleihung findet im Oktober bei einer Gala in Hamburg statt.
Der Wettbewerb würdigt eine vielfältige Landschaft unabhängiger Medien. Zu den Nominierten gehört Der lichtblick, Deutschlands einzige unzensierte Gefangenenzeitung, die seit 1968 erscheint. Ein weiteres langjähriges Projekt ist UnAufgefordert, eine Studentenzeitung der Humboldt-Universität, die seit dem 17. November 1989 veröffentlicht wird.
Der Freie Radiosender Radio CORAX aus Halle (Saale) sendet seit dem 1. Juli 2000. Radio Connection hingegen betreibt in Berlin-Marzahn ein mobiles Studio und produziert wöchentliche mehrsprachige Sendungen. In Münster hat sich RUMS seit seinem Start 2020 als unabhängiges Lokalsmedium etabliert.
Weitere bemerkenswerte Initiativen sind nah:dran – Medien für alle, ein Projekt der Jugendpresse Deutschland, das jungen Menschen Medienkompetenz vermittelt. Der Berndt Media Verlag trägt mit kostenlosen Kultur- und Kinomagazinen für die Rhein- und Ruhrregion bei.
Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis läuft vom 8. bis 27. Juni 2026. Die Preisträger werden am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im Museum der Arbeit in Hamburg bekannt gegeben.
Der Panter-Preis 2026 rückt den Graswurzeljournalismus in den Mittelpunkt. Von Gefangenenzeitungen bis zu studentischen Radiosendern spiegelt die Auswahl die lebendige unabhängige Medienszene Deutschlands wider. Bei der Oktober-Gala werden diejenigen geehrt, die abseits der Mainstream-Medien Wirkung entfalten.






