16 April 2026, 04:21

"Postkarten für den Iran": Wie Kunst Solidarität mit Frauen und Journalist:innen schafft

Ayatollah Ali Khamenei, der Oberste Führer von Iran, sitzt an einem Schreibtisch und schreibt auf Papier mit einem Stift, mit einem Bücherregal voller Bücher dahinter.

"Postkarten für den Iran": Wie Kunst Solidarität mit Frauen und Journalist:innen schafft

Postkarten für den Iran: Eine neue Kampagne unterstützt iranische Frauen und Journalisten

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Eine neue Initiative namens Postkarten für den Iran ist gestartet, um iranische Frauen und lokale Journalist:innen zu unterstützen. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg hat das Projekt gemeinsam mit 21 weiteren Künstler:innen ins Leben gerufen, um Spenden und Aufmerksamkeit für die Betroffenen zu sammeln.

Rothenberg suchte nach einer Möglichkeit, Iraner:innen zu helfen, nachdem er zentrale Bedürfnisse erkannt hatte: Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit und die Verbreitung ihrer Geschichten. Zusammen mit Kolleg:innen schuf er eine Serie von Postkarten mit ihren Fotografien, die als Set für 22 Euro erhältlich sind. Der gesamte Erlös fließt in die Unterstützung iranischer Gemeinschaften.

Innerhalb weniger Tage nach dem Start wurden bereits über 100 Sets verkauft – ein Zeichen für das große Interesse. Chiara Baluch, eine der beteiligten Fotografinnen, äußerte sich stolz darüber, Teil des Projekts zu sein. Sie ist überzeugt, dass selbst kleine Initiativen wie diese zu bedeutendem Wandel beitragen können.

Aktuell entscheidet Rothenberg, welche Organisation die Gelder erhalten soll. Die Kampagne zielt zudem darauf ab, Solidarität zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften zu stärken und ein breiteres Engagement für die Sache zu fördern.

Die Postkarten-für-den-Iran-Initiative hat schnell an Fahrt aufgenommen. Die Einnahmen aus den Verkäufen kommen iranischen Frauen und Journalist:innen zugute. Rothenbergs Team arbeitet weiterhin daran, das Projekt zu optimieren, um sicherzustellen, dass das Geld diejenigen erreicht, die es am dringendsten benötigen.

Quelle