22 April 2026, 18:25

Pro Bahn fordert radikale Reformen für günstigeren und flexibleren Nahverkehr

Eine Gruppe von Menschen mit einem Transparent, auf dem "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" steht, und einer Flagge, im Hintergrund sind Laternenpfähle, Straßenlaternen, Bäume, Kräne, ein Gebäude und ein bewölkter Himmel zu sehen.

Pro Bahn fordert radikale Reformen für günstigeren und flexibleren Nahverkehr

Pro Bahn fordert grundlegende Reformen für den öffentlichen Nahverkehr in Deutschland

Die Interessenvertretung setzt sich für bessere Finanzierung, gerechtere Preise und flexiblere Ticketmodelle ein. Mit ihren Vorschlägen will sie Bahn und Bus für Fahrgäste attraktiver machen.

Lukas Iffländer, Bundesvorsitzender von Pro Bahn, verlangt, dass Bahnbetreiber weniger für die Nutzung der Schienen zahlen. Die aktuellen Trassenpreise entsprächen nicht den tatsächlichen Kosten und belasteten die Unternehmen unangemessen, so seine Kritik. Gleichzeitig fordert er mehr Investitionen in Elektrobusse und die dazugehörige Infrastruktur, um den Busverkehr zu modernisieren.

Die Organisation übt zudem scharfe Kritik an den staatlichen Spritrabatten für Autos. Diese Subventionen benachteiligten Nutzer des öffentlichen Verkehrs, heißt es bei Pro Bahn. Stattdessen sollten gezielte Fördermittel in den Ausbau von Bahn und Bus fließen.

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Michael Koch, stellvertretender Bundesvorsitzender, schlägt Änderungen beim Deutschlandticket vor. Er will die bisherige Kündigungsfrist abschaffen, um Abos leichter beenden zu können. Zudem plant er Bonusprogramme für Langzeitkunden und die Möglichkeit, Tickets ohne langfristige Bindung zu erwerben. Koch spricht sich außerdem dafür aus, die geplanten Preiserhöhungen für 2027 und 2028 auszusetzen.

Die Maßnahmen von Pro Bahn zielen darauf ab, die Kosten für Fahrgäste und Verkehrsunternehmen zu senken. Das Ziel: Der öffentliche Nahverkehr soll bezahlbarer und flexibler werden, um mehr Menschen zum Umstieg zu bewegen.

Die Vorschläge der Organisation könnten die Finanzierung und Nutzung des öffentlichen Verkehrs grundlegend verändern. Würden sie umgesetzt, würden sie die Ausgaben für Betreiber und Fahrgäste reduzieren und die Ticketnutzung vereinfachen. Der Reformvorstoß kommt zu einer Zeit, in der Pro Bahn eine ausgewogenere Förderung zwischen Individualverkehr und öffentlichem Nahverkehr anstrebt.

Quelle