"Rehné": Der einsame Hirsch an der Autobahn A7 fasziniert Anwohner und Autofahrer
Wilhelm RoskothTiermagnet auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Der einsame Hirsch an der Autobahn A7 fasziniert Anwohner und Autofahrer
Ein junger Hirsch, der von Anwohnern Rehné getauft wurde, ist inzwischen eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Das Tier, das vermutlich etwa drei Jahre alt ist, wird seit über zwei Jahren in der Gegend gesichtet. Autofahrer erhalten nun Hinweise, wie sie reagieren sollen, falls sie ihm nahe der Straße begegnen.
Der Hirsch ist häufig allein in der Nähe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover zu sehen. Im Gegensatz zu anderen Hirschen zeigt er weder Interesse an der Partnersuche noch verhält er sich im Straßenverkehr gefährlich. Mit der Zeit scheint er sich an den Lärm und die Bewegungen der vorbeifahrenden Fahrzeuge gewöhnt zu haben.
Behörden führten eine Risikobewertung durch und kamen zu dem Schluss, dass die Gefahr schwerer Unfälle mit dem Tier gering ist. Trotz seiner regelmäßigen Anwesenheit gab es bisher weder Zusammenstöße noch Beinahe-Unfälle. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, werden in Kürze Warnschilder entlang des Autobahnabschnitts aufgestellt, in dem der Hirsch am häufigsten gesichtet wird.
Die Polizei bittet Autofahrer, ruhig zu bleiben, falls sie dem Hirsch begegnen. Plötzliches Bremsen oder Anhalten könnte für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich werden. Die Empfehlungen sind Teil der laufenden Bemühungen, sowohl die Sicherheit der Autofahrer als auch die des Tieres zu gewährleisten.
Das Verhalten des Hirschs ist in den vergangenen zwei Jahren konstant geblieben. Zwischen März 2025 und März 2026 gab es keine Berichte über Veränderungen in seinen Bewegungen oder Sichtungen. Vorerst bleiben die Warnschilder und die Hinweise für Fahrzeugführer die wichtigsten Maßnahmen, um mit seiner Anwesenheit in der Nähe der Autobahn umzugehen.






