24 March 2026, 10:23

RENK verdoppelt Nettogewinn und erhöht Dividende um 38 Prozent trotz F126-Risiken

Plakat mit einem Soldaten in einem Helm und einer Militäruniform, der eine Waffe hält, mit dem Text "Investiere in die Invasion, Kaufe Kriegsanleihen" darüber, der einen entschlossenen Ausdruck vermittelt.

RENK verdoppelt Nettogewinn und erhöht Dividende um 38 Prozent trotz F126-Risiken

RENK kündigt deutliche Dividendenerhöhung nach Rekordzahlen für 2025 an

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

RENK hat nach einem Rekordjahr 2025 eine deutliche Erhöhung der Dividende bekannt gegeben. Der Umsatz des Unternehmens stieg auf 1,37 Milliarden Euro, während sich der Nettogewinn mit 101 Millionen Euro mehr als verdoppelte. Die Aktionäre erhalten nun 0,58 Euro pro Aktie – ein Plus von 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Gleichzeitig belasten Unsicherheiten um das Fregattenprogramm F126 der Deutschen Marine die Aktienkurse von RENK und ThyssenKrupp Marine Systems. Letztere verlor fast sieben Prozent an Wert.

Laut dem jüngsten Finanzbericht verzeichnete RENK ein starkes Jahr: Der Umsatz erreichte 1,37 Milliarden Euro, der Auftragsbestand beläuft sich auf 6,68 Milliarden Euro. Der Nettogewinn stieg von 48 Millionen auf 101 Millionen Euro, was die Dividende auf 0,58 Euro pro Aktie erhöhte. Der Ex-Dividendentag ist auf den 11. Juni 2026 festgelegt.

Für 2026 rechnet RENK mit einem Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro und einem bereinigten EBIT zwischen 255 und 285 Millionen Euro. Trotz dieser positiven Prognose bleibt der Aktienkurs unter Druck und notiert bei etwa 51,89 Euro – über 40 Prozent unter dem Höchststand von Oktober 2025 und deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 62,57 Euro.

Der Rückgang der RENK-Aktie um etwa drei Prozent steht im Zusammenhang mit den anhaltenden Verzögerungen beim F126-Programm. Bei diesem mit rund 10 Milliarden Euro größten Neubauvorgaben der Deutschen Marine sollen sechs Fregatten gebaut werden. Rheinmetall bewirbt sich um die Rolle des Hauptauftragnehmers, eine Entscheidung wird jedoch frühestens Ende April erwartet. Die Vertragsvergabe könnte bereits in diesem Sommer erfolgen, doch die anhaltende Unsicherheit belastet auch ThyssenKrupp Marine Systems, das fast sieben Prozent an Wert verlor.

Die Marktkapitalisierung von Rheinmetall ist bis 2026 auf etwa 72 Milliarden Euro gestiegen – angetrieben durch einen Kursanstieg von 149 Prozent im Jahr 2025. Dieses Wachstum resultiert aus steigenden Rüstungsaufträgen, darunter strategische Übernahmen wie Naval Vessels Lürssen. Das Unternehmen drängt auf einen zügigen Neustart des F126-Programms, während das Bundesministerium der Verteidigung noch potenzielle Auftragnehmer prüft.

Die Dividendenerhöhung von RENK spiegelt die starke finanzielle Performance wider, doch der Aktienkurs leidet unter der allgemeinen Marktunsicherheit. Die Verzögerungen beim F126-Programm wirken sich sowohl auf RENK als auch auf ThyssenKrupp Marine Systems aus, während Investoren auf Klarheit bei der Vergabe des Hauptauftrags warten. Eine endgültige Entscheidung, die bereits in diesem Sommer fallen könnte, könnte die Perspektiven beider Unternehmen deutlich verändern.

Quelle