Schomacker verbessert Yachtversicherungen pünktlich zur Bootsaison 2024
Lia JunitzSchomacker verbessert Yachtversicherungen pünktlich zur Bootsaison 2024
Schomacker, der auf Yacht- und Charterversicherungen spezialisierte Hamburger Versicherer, hat rechtzeitig zur anstehenden Bootsaison zentrale Verbesserungen eingeführt. Die Neuerungen umfassen erweiterte Stornierungsoptionen für Reisen, einen besseren Schutz bei Haftpflichtfällen für Skipper sowie niedrigere Selbstbehalte – und das alles ohne Prämienerhöhungen für die Kunden.
Die Reiserücktrittsversicherung des Unternehmens erkennt nun mehr Gründe für Schadensfälle an. So können etwa schwere Erkrankungen oder der Tod eines Haustiers wie Hund oder Pferd künftig eine Entschädigungszahlung auslösen. Diese Erweiterung schlägt mit einem Aufpreis von einem Prozent der versicherten Schadenssumme zu Buche. Zudem haben Versicherungsnehmer nun die Möglichkeit, einen Partner oder eine weitere wichtige Bezugsperson in die Liste der abgedeckten Stornierungsgründe aufzunehmen.
Bei der Skipper-Haftpflichtversicherung hat Schomacker den bisherigen Selbstbehalt von 150 Euro für Sachschäden gestrichen. Die Police wurde zudem so überarbeitet, dass sie ein breiteres Spektrum an Schadensszenarien abdeckt – was ihr den Vergleich mit einem "Schweizer Taschenmesser" der Versicherungsleistungen einbringt. Eine weitere Neuerung: Bei charterbezogenen Vorfällen, die ein Boot für nachfolgende Mieter unbrauchbar machen, entfällt der Selbstbehalt nun vollständig. Selbst das Lockern oder Versagen von Prothesen oder Implantaten gilt nun als anerkannter Stornierungsgrund.
Auch der Schleppdienst wurde angepasst: Der Selbstbehalt für diese Leistung sank von 2.500 auf 1.300 Euro, was die Eigenbeteiligung von Kunden in Notsituationen auf dem Wasser deutlich verringert.
Die Änderungen treten sofort in Kraft, ohne dass für Bestandskunden höhere Prämien fällig werden. Mit den Anpassungen will Schomacker Yachtbesitzern und Charterkunden einen umfassenderen Schutz zu niedrigeren Kosten bieten. Wie viele Versicherte von den Neuerungen betroffen sind, bleibt unklar – das Unternehmen veröffentlicht keine detaillierten Kundendaten.






