Spargelsaison 2024 startet mit höheren Preisen und Herausforderungen für Bauern
Ella WeihmannDer Spargelanbau beginnt - Bauern erwarten steigende Preise - Spargelsaison 2024 startet mit höheren Preisen und Herausforderungen für Bauern
Die Spargelsaison 2024/2025 hat in Deutschland begonnen – die ersten Ernten starten in Rheinland-Pfalz. Landwirte haben mit der Lese unter geschützter Kultivierung begonnen, doch größere Mengen werden erst Ende März im Westen und Mitte April bei Freilandanbau auf den Märkten eintreffen. In diesem Jahr belasten jedoch steigende Kosten und Lohnerhöhungen die Produzenten.
In den südlichen Regionen Rheinland-Pfalz hat die Ernte bereits begonnen, wenn auch noch in begrenztem Umfang. Im Norden folgen die Bauern später dem üblichen Muster: Unter Tunneln angebauter Spargel kommt ab Ende März auf den Markt, während die Freilandernte Mitte April startet. Das Wetter war in diesem Jahr günstig, doch die Produzenten stehen vor erheblichen Herausforderungen.
Die Energiekosten sind stark gestiegen, was die geschützte Kultivierung deutlich teurer macht als in früheren Saisons. Gleichzeitig stieg der gesetzliche Mindestlohn für Saisonarbeiter – die für den arbeitsintensiven Spargelanbau unverzichtbar sind – 2024 auf 13,90 Euro pro Stunde. Diese kombinierten Ausgaben treiben die Produktionskosten spürbar in die Höhe.
Die Bauern warnen daher vor höheren Spargelpreisen in diesem Jahr. Zwar werden bereits die ersten Chargen geerntet, doch größere Marktmengen sind erst ab April zu erwarten. Verbraucher müssen sich also noch gedulden, bis das Angebot breiter verfügbar ist.
Die frühen Ernten markieren den Auftakt zu einem schwierigeren Jahr für die Spargelbauern. Höhere Energiekosten und Lohnforderungen machen die Produktion teurer – und treiben die Preise unvermeidlich nach oben. Mit den ersten größeren Lieferungen ist ab Ende März zu rechnen, doch die volle Markversorgung wird erst im April erreicht.






