21 March 2026, 12:21

SPD in Sachsen-Anhalt kämpft für faire Löhne und kostenlose Kita-Plätze vor der Wahl 2026

Gemälde eines Flusses mit Booten, umgeben von Hügeln, Bäumen, Gebäuden und einem wolkenverhangenen Himmel, mit dem Text "Schloss Karlsruhe in Deutschland" unten.

Willingmann für sozial gerechtes, weltoffenes Sachsen-Anhalt - SPD in Sachsen-Anhalt kämpft für faire Löhne und kostenlose Kita-Plätze vor der Wahl 2026

Die SPD in Sachsen-Anhalt hat vor der Landtagswahl am 6. September 2026 ihre zentralen Wahlziele vorgestellt. Mit Spitzenkandidat Armin Willingmann setzt sich die Partei für faire Löhne, bezahlbare Lebenshaltungskosten und eine gerechte Energiewende ein. Der aktuelle Landtag umfasst 97 Abgeordnete, nachdem die ursprünglich für 2024 geplante Wahl verschoben wurde.

Willingmann rückt wirtschaftliche Gerechtigkeit in den Mittelpunkt des SPD-Wahlkampfs. Er warnt davor, sich selbst in schwierigen Finanzzeiten auf Billigarbeit zu verlassen. Die Partei schlägt zudem vor, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zu senken und Kita-Gebühren zu reduzieren – inklusive kostenloser Betreuungsplätze.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildungspolitik: Die SPD fordert die vollständige Übernahme der Schulmaterialkosten durch das Land. Damit soll verhindert werden, dass die schulischen Chancen von Kindern vom Einkommen der Eltern abhängen. Willingmann betont außerdem die Notwendigkeit einer realistischen Personalplanung bei der Polizei und gerät damit in Konflikt mit dem Koalitionspartner CDU, insbesondere bei den Einstellungszielen.

In der Energiepolitik unterstreicht der SPD-Vorsitzende die Bedeutung eines fairen und bezahlbaren Umstiegs auf erneuerbare Energien. Dieser Wandel sichere Zehntausende Arbeitsplätze in der Branche, so Willingmann. Gleichzeitig warnt er, dass die rechtsextreme AfD der Wirtschaft Sachsen-Anhalts schaden könnte, indem sie Fachkräfte vergrault.

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In den kommenden Wochen wird die Partei ihr Wahlprogramm offiziell verabschieden und die geplanten Maßnahmen detailliert vorlegen.

Die SPD-Vorschläge zielen darauf ab, die Lebenshaltungskosten zu entlasten und die Arbeitsplatzsicherheit in Sachsen-Anhalt zu stärken. Mit Willingmann an der Spitze geht die Partei in den Wahlkampf um die 97 Mandate im Landtag. Die Abstimmung findet am 6. September 2026 statt – nach der Verschiebung des ursprünglichen Wahltermins von 2024.

Quelle