SPD stürzt auf historisches Tief – nur noch 9 Prozent in Umfragen
SPD erleidet historischen Einbruch – niedrigster Wert seit 1887
Die SPD hat einen historischen Rückgang in der Wählergunst erlitten und liegt mit nur noch 9 Prozent so niedrig wie seit 1887 nicht mehr. Umfragen vom Februar 2026 zeigen einen dramatischen Absturz von knapp 26 Prozent bei der Bundestagswahl 2021. Während die SPD an Unterstützung verliert, können Rivalen wie CDU, Grüne und AfD ihre Zustimmungswerte halten oder sogar ausbauen.
Der drastische Popularitätsverlust hat innerhalb der Partei dringende Forderungen nach einem Kurswechsel ausgelöst. Philipp Türmer, Vorsitzender der Jusos, bezeichnete das Wahlergebnis als "Katastrophe" und forderte "klare Konsequenzen", darunter mögliche Personalrochaden in der Führungsetage. Die aktuelle Parteispitze warf er vor, weder Antworten noch Erneuerung zu liefern.
Parteichef Lars Klingbeil räumte ein, dass die Bundes-SPD die Verantwortung für die schlechte Performance trage. Er kündigte an, die internen Reformdebatten "neu starten" zu wollen – konkrete Pläne blieben jedoch vage. Ralf Stegner, ein führender SPD-Politiker, sprach von einer "existenzbedrohenden Krise" und schloss eine Fortsetzung des bisherigen Kurses aus.
Der Niedergang vollzieht sich seit fünf Jahren schleichend: Wähler wandern zu anderen Parteien ab oder verzichten ganz auf ihre Stimme. Die unpopuläre Ampelkoalition scheint den Absturz der SPD zusätzlich beschleunigt zu haben – die Partei liegt mittlerweile weit hinter der Konkurrenz zurück.
Nun steht die SPD unter Druck, Strategie und Führung grundlegend zu reformieren. Innerparteilich wird betont, dass sofortiges Handeln nötig sei, um den Trend umzukehren. Ohne tiefgreifende Veränderungen droht der Partei die weitere Marginalisierung in der deutschen Politik.






