Straßenbahnfahrer in Würzburg nach Zigaretten-Streit brutal angegriffen
Wilhelm RoskothMann schlägt Tram-Fahrer während Streit mit Krücke - Straßenbahnfahrer in Würzburg nach Zigaretten-Streit brutal angegriffen
In Würzburg ist ein Straßenbahnfahrer von einem Fahrgast angegriffen worden, nachdem er sich weigerte, ihm eine Zigarette zu geben. Der Vorfall eskalierte, als der Mann den Fahrer mit einem Gehstock schlug, woraufhin beide auf die Gleise stürzten. Die Polizei nahm den Verdächtigen später fest – ihm drohen nun mehrere Anklagepunkte.
Der Streit begann, als der 41-jährige Angreifer von dem 42-jährigen Fahrer eine Zigarette forderte. Als dieser ablehnte, griff der Mann ihn mit dem Gehstock an und stieß ihn dabei auf die Straßenbahnschienen. Der Fahrer konnte sich zurück in die Bahn retten und alarmierte sofort die Polizei.
Der Verdächtige flüchtete zunächst, wurde jedoch später von Beamten aufgespürt. Bei der Festnahme leisteten er und seine Begleiterin heftigen Widerstand. Der Mann versuchte, eine Scheibe des Polizeifahrzeugs einzutreten, und griff später im Gewahrsam erneut Beamte an. Ein Polizist wurde bei dem Handgemenge verletzt.
Dem Angreifer werden nun gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung vorgeworfen. Von dem Vorfall waren nur der Verdächtige und der Straßenbahnfahrer direkt betroffen, andere Zeugen gab es nicht. Die Ermittlungen der örtlichen Behörden dauern an.






