08 May 2026, 20:18

THEAS-Theater startet mit neuer künstlerischer Leitung in eine inklusivere Zukunft

Innere eines Theaters mit einer roten Gardine, Kronleuchtern, Skulpturen, Lichtern und einer Deckenmalerei, die eine Bühne mit ein paar Menschen unten zeigt.

THEAS-Theater startet mit neuer künstlerischer Leitung in eine inklusivere Zukunft

Das THEAS-Theater steht vor einem Führungswechsel nach Jahren des Wachstums unter Claudia Timpner. Kornelia Eng-Huniar, langjähriges Ensemblemitglied, wird die künstlerische Leitung übernehmen. Der Wechsel markiert einen neuen Abschnitt für das Theater, das weiterhin seiner kulturellen und gesellschaftlichen Rolle in der Stadt verpflichtet bleibt.

Claudia Timpner hat das THEAS über viele Jahre geleitet und es sowohl in Größe als auch in Einfluss deutlich ausgebaut. Unter ihrer Führung entwickelte sich das Haus zu einer festen Größe der lokalen Kunstszene. Obwohl sie die Leitung abgibt, wird sie weiterhin als Schauspielerin auf der Bühne stehen.

Aktuell bringt das Theater jährlich rund 60 bis 70 Produktionen auf die Bühne und zieht damit etwa 3.500 Zuschauer an. Neben den Aufführungen bietet die hauseigene Schauspielschule fast 20 Kurse für rund 300 Teilnehmer aller Altersgruppen an. Ein besonderer Fokus liegt auf Inklusion: Geplant sind der Ausbau der Jugendprogramme sowie neue Wege, um ein vielfältigeres Publikum zu erreichen.

Kornelia Eng-Huniar, die seit 15 Jahren zum THEAS gehört, übernimmt nun die Leitung der Institution. Die ausgebildete Opernsängerin, die europaweit aufgetreten ist, unterstützte Timpner zuvor bereits in administrativen Funktionen. Ihre erste Produktion als Direktorin wird eine Neuinszenierung von Bitte (Nicht) Einsteigen sein – speziell adaptiert für sehbehinderte Zuschauer.

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Der Führungswechsel fällt in eine Phase, in der das THEAS sein Engagement für Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe weiter stärkt. Mit der neuen Leitung wird das Haus sein jährliches Spielprogramm fortsetzen und gleichzeitig bildungsbezogene sowie inklusive Initiativen ausbauen. Eng-Huniars Debütproduktion gibt bereits die Richtung vor: ein Theater, das noch zugänglicher wird.

Quelle