10 April 2026, 12:21

"Twist" zeigt Sachsen-Anhalts lebendige Kunstszene in neuer Perspektive

Ein Ausstellungsraum im Museum of Modern Art, der verschiedene Kunstwerke zeigt, darunter gerahmte Fotos auf Tischen, Texttafeln an den Wänden, Deckenbeleuchtung und einen Teppichboden.

"Twist" zeigt Sachsen-Anhalts lebendige Kunstszene in neuer Perspektive

"Twist" – Neue Ausstellung feiert die lebendige Kunstszene Sachsen-Anhalts

In der Kunststiftung Sachsen-Anhalt hat die Ausstellung Twist ihre Pforten geöffnet. Die Schau vereint 25 Künstlerinnen und Künstler, die durch Stipendien gefördert wurden, und unterstreicht damit die blühende Kreativszene der Region. Besucher sind eingeladen, frische Blickwinkel zu entdecken und sich mit mutigen, innovativen Werken auseinanderzusetzen.

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Gezeigt wird ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen – von klassischer Malerei und Grafik über Glas, Textilien und Multimedia-Installationen bis hin zu Keramik und experimentellen Projekten. Zu den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern zählen Miriam Albert, Christiane Budig, Andreas Köppe und Christina Wildgrube.

Das verbindende Konzept von Twist ist die bewusste Neudeutung traditioneller Themen und Techniken. Jedes Werk bietet eine neue Perspektive – sei es durch technische Innovation oder unerwartete Ideen. Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung, betonte, die Ausstellung belege, wie künstlerische Freiheit – gestützt durch Stipendien – kreatives Potenzial entfalte.

Bei der Eröffnung bezeichnete Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra die Schau als "Schnittstelle zwischen Tradition und Zukunft". Gleichzeitig warnte er vor wachsenden Bedrohungen für die künstlerische Entfaltung. Angesichts eines "zunehmenden nationalistischen Denkens" in der Kulturpolitik mahnte Robra, moderne Freiheiten im künstlerischen Schaffen zu verteidigen.

Die Ausstellung Twist steht als Feier der dynamischen Kunstlandschaft Sachsen-Anhalts. Indem sie Grenzen sprengt und Dialoge anregt, zeigt sie, was entsteht, wenn Künstlerinnen und Künstler durch Förderungen unterstützt werden. Die Schau markiert nicht nur einen kreativen Meilenstein, sondern ist auch ein Plädoyer für die freie Entfaltung der Künste.

Quelle