19 March 2026, 10:36

Union fordert 38 Cent Kilometergeld gegen hohe Spritpreise für Dienstreisen

Plakat zeigt einen Zug auf Schienen mit Menschen in der Nähe, der 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation' ankündigt.

Gewerkschaftsfraktion fordert höhere Kilometergeldzuschläge wegen gestiegener Kraftstoffpreise - Union fordert 38 Cent Kilometergeld gegen hohe Spritpreise für Dienstreisen

Arbeitsgruppen in Union fordern höhere Kilometerpauschalen gegen explodierende Spritpreise

Arbeitnehmervertreter in CDU und CSU drängen auf eine Erhöhung der Kilometergeld-Sätze, um Beschäftigte bei den stark gestiegenen Spritkosten zu entlasten. Ihr Vorschlag sieht vor, die steuerfreie Erstattung für Dienstfahrten mit dem Privatwagen von derzeit 30 Cent auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben. Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Bundestag über umfassendere Maßnahmen zur Bekämpfung der Kraftstoffpreisinflation berät.

Aktuell erhalten Arbeitnehmer in Deutschland für berufsbedingte Autofahrten 30 Cent pro Kilometer – ein Satz, der seit 2026 unverändert geblieben ist. Die Pendlerpauschale für den täglichen Arbeitsweg wurde hingegen bereits auf 38 Cent pro Kilometer ab dem ersten Kilometer angehoben. Die Arbeitnehmerflügel kritisieren, dass diese Differenz Beschäftigte ungleich belastet, die für ihre Tätigkeit auf das Auto angewiesen sind.

Zur Anpassung des Dienstreisensatzes werden zwei Wege diskutiert: Entweder eine Änderung des Bundesreisekostengesetzes oder eine Angleichung an die bereits höhere Pendlerpauschale. Darüber hinaus schlagen die Gruppen vor, über Tarifverhandlungen ein steuerfreies Mobilitätsgeld für Beschäftigte mit besonders hohen Fahrtkosten einzuführen.

Parallel dazu steht im Bundestag ein Gesetzespaket zur Dämpfung der Spritpreissprünge zur Debatte. Geplant sind unter anderem eine Beschränkung von Preiserhöhungen auf einmal täglich sowie verschärfte Kartellregeln gegen marktbeherrschende Mineralölkonzerne.

Sollten die Pläne umgesetzt werden, würde dies die Erstattungen für Dienstreisen an die Pendlerpauschale angleichen. Arbeitnehmer, die für ihren Job auf ein privates Fahrzeug angewiesen sind, könnten so finanziell entlastet werden. Die weitere Diskussion könnte zudem zu strengeren Kontrollen bei der Kraftstoffpreisbildung führen. Die endgültige Entscheidung fällt in den kommenden Wochen im Parlament.

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