USA und Iran vor historischen Atomverhandlungen – Durchbruch am Freitag erwartet
Lia JunitzUSA und Iran vor historischen Atomverhandlungen – Durchbruch am Freitag erwartet
Die USA und der Iran bereiten sich auf direkte Gespräche vor und wenden sich damit von der bisherigen Praxis ab, sich auf Vermittler wie Pakistan oder Katar zu stützen. Außenminister Johann Wadephul hat seine Erwartungen an die anstehenden Verhandlungen über das iranische Atomprogramm dargelegt.
Wadephul, Mitglied der CDU, bewertet die jüngste Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran als positiven Schritt. Er nannte sie einen „Schritt in die richtige Richtung“, warnte jedoch, dass die Gespräche zur Verhinderung einer atomaren Aufrüstung des Irans langwierig werden dürften.
Er äußerte sich vorsichtig optimistisch über eine politische Lösung des seit langem schwelenden Atomkonflikts. Wadephul zufolge haben militärischer und wirtschaftlicher Druck den Iran dazu gebracht, die Gefahr einer existenziellen Krise zu erkennen – was schließlich die Bereitschaft zu Verhandlungen ausgelöst habe.
Der Minister deutete zudem an, dass die angekündigte Vereinbarung zwischen beiden Ländern voraussichtlich an diesem Freitag unterzeichnet werden soll.
Die direkten Gespräche zwischen den USA und dem Iran markieren einen Wandel in der diplomatischen Herangehensweise. Wadephuls Äußerungen deuten auf Fortschritte hin, doch betont er zugleich die Komplexität der bevorstehenden Verhandlungen. Die Unterzeichnung des Abkommens am Freitag wird ein entscheidender Moment in diesem Prozess sein.






