15 May 2026, 20:22

Warnstreik am Freiburger Uni-Klinikum: Welche Behandlungen am Dienstag ausfallen

Großes Krankenhausgebäude mit einem "Notfall"-Schild, umgeben von einem Metallzaun, Pflanzen, Informationsschildern, Fahrzeugen und Klimaanlagen unter einem bewölkten Himmel.

Warnstreik am Freiburger Uni-Klinikum: Welche Behandlungen am Dienstag ausfallen

Warnstreik am Universitätsklinikum Freiburg führt am Dienstag zu Einschränkungen

Am Dienstag, dem 19. Mai 2026, wird ein eintägiger Warnstreik am Universitätsklinikum Freiburg zu erheblichen Beeinträchtigungen des Betriebs führen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Arbeitsniederlegung ist Teil der laufenden Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst. Zwar bleibt die Notfallversorgung aufrechterhalten, doch müssen sich Patientinnen und Patienten auf Verzögerungen und mögliche Absagen einstellen.

Betroffen sind vor allem planbare Eingriffe sowie ambulante Termine. Einige geplante Operationen könnten verschoben werden, und mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen. Patientinnen und Patienten, deren Termine ausfallen, werden direkt vom Klinikum informiert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Notfallbehandlungen, Intensivmedizin und dringliche Operationen finden wie gewohnt statt. Auch in den Bereichen Geburtshilfe, Onkologie und Kinderheilkunde kommt es zu keinen Einschränkungen. Eine vereinbarte Mindestversorgung stellt sicher, dass lebenswichtige medizinische Leistungen während des Streiks weiterhin verfügbar bleiben.

Das Klinikpersonal rät Patientinnen und Patienten, die Notaufnahme nur in akuten Notfällen aufzusuchen. Wo möglich, sollten Betroffene andere Krankenhäuser aufsuchen, um die Belastung der betroffenen Einrichtung zu verringern.

Der Streik unterstreicht die anhaltenden Spannungen in den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes. Das Universitätsklinikum Freiburg versichert, dass lebensrettende und unverzichtbare Leistungen nicht beeinträchtigt werden. Patientinnen und Patienten mit nicht dringenden Terminen werden gebeten, sich vor ihrem Besuch über den aktuellen Stand zu informieren.

Quelle