08 May 2026, 14:26

"Wheelie Show": Wenn Rollstühle und Rollschuhe gemeinsam über die Bühne fliegen

Männlicher Eiskunstläufer in einem schwarzen Kleid, der eine Choreografie auf einem Eisstadion präsentiert

"Wheelie Show": Wenn Rollstühle und Rollschuhe gemeinsam über die Bühne fliegen

„Wheelie Show“: Ein neues inklusives Tanzstück feiert Premiere

Nach sechs Monaten Proben hat die neue inklusive Tanzperformance „Wheelie Show“ Premiere gefeiert. Das Stück vereint Tänzer:innen mit und ohne Behinderung und verbindet Rollschuhe und Rollstühle zu einer dynamischen Erkundung von Geschwindigkeit. Sowohl Kostüme als auch Choreografie lassen sich von Radrennen, Motocross und der Formel 1 inspirieren, um dieses Thema zu unterstreichen.

Ursprünglich entstand das Projekt als Tanzkurs unter dem Titel „Rolling Good Times“, geleitet von der Choreografin Eng Kai Er und Jana Mahn. Die Workshops fanden auf einer Rollschuhbahn im Hamburger „Planten un Blomen“-Park statt und förderten Zusammenarbeit und experimentelles Ausprobieren. Mit der Zeit entwickelte sich daraus die Idee zu einer vollständigen Bühnenshow.

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In „Wheelie Show“ treten sechs Performende auf – die Hälfte auf Rollschuhen, die andere Hälfte im Rollstuhl. Die Choreografie umfasst Duette und erfinderische Hebefiguren, darunter Momente, in denen Rollschuhfahrer:innen auf Rollstühlen balancieren. Das Stück wechselt zwischen ruhigen und hochenergetischen Sequenzen und verbindet künstlerische Tiefe mit Unterhaltung.

Die Kostüme der Tänzer:innen greifen das Geschwindigkeitsthema auf und integrieren Elemente aus dem Motorsport. Jonah Onnen, einer der Performenden, hofft, dass das Publikum mit einem Gefühl von Freude und weniger Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderung nach Hause geht.

Die „Wheelie Show“ vereint Athletik, Kreativität und Inklusion zu einer visuell beeindruckenden Aufführung. Indem Rollschuhe und Rollstühle verschmelzen, hinterfragen die Tänzer:innen gängige Vorstellungen von Bewegung und Fähigkeit. Die Mischung aus stillen und rasanten Momenten fesselt das Publikum von Anfang bis Ende.

Quelle