Wohnungsnot in Südbayern verschärft sich durch dramatischen Baueinbruch in Oberbayern
Michael TextorWohnungsnot in Südbayern verschärft sich durch dramatischen Baueinbruch in Oberbayern
Südbayern steht vor einer sich verschärfenden Wohnungsnot – der Bau neuer Häuser bricht dramatisch ein
Die Wohnungsmarktkrise in Südbayern spitzt sich weiter zu, da die Bautätigkeit stark nachlässt. Besonders betroffen ist Oberbayern, wo der Rückgang bei Neubauten am deutlichsten ausfällt. Bereits zuvor waren die Baugenehmigungen eingebrochen – ein frühes Warnsignal für den aktuellen Einbruch.
Die neuesten Zahlen zeigen einen drastischen Rückgang beim Wohnungsbau in Oberbayern: 2025 wurden nur noch 15.575 Wohnungen fertiggestellt – 5.300 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Minus von 25 Prozent im Vergleich zu 2024.
In der Oberpfalz gab es hingegen einen leichten Anstieg: Dort entstanden 2025 insgesamt 5.101 Wohnungen, 272 mehr als im Jahr zuvor. Trotz dieses kleinen Zuwachses bleibt die Gesamtentwicklung besorgniserregend.
Fachleute hatten den Rückgang bereits vorhergesagt, nachdem die Zahl der Baugenehmigungen stark gesunken war – noch bevor die Bautätigkeit selbst nachließ. Der Einbruch bei den Genehmigungen kündigte die aktuelle Krise an und hinterlässt viele Regionen im Kampf gegen den Wohnungsmangel.
Die Wohnungsnot in Südbayern ist mittlerweile akuter denn je. Da die Bauzahlen weiter sinken, wird sich der Druck auf den Markt voraussichtlich weiter verstärken. Kommunen und Bauunternehmen stehen vor wachsenden Herausforderungen, um den Negativtrend in den kommenden Jahren umzukehren.






