Zukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Wilhelm RoskothZukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Verhandlungen über die Zukunft von Old Texas Town gescheitert
Die Gespräche über die Zukunft des Western-Themenparks Old Texas Town im Berliner Bezirk Spandau sind gescheitert. Der Streit dreht sich um den Eigentümer, die Firma Dr. Aldinger & Fischer, und das örtliche Bezirksamt. Eine Einigung über die Entwicklung des Geländes an der Paulsternstraße konnte nicht erzielt werden.
Dr. Aldinger & Fischer hatte eine mittelfristige gewerbliche Nutzung des Areals vorgeschlagen. Das Bezirksamt lehnte es jedoch ab, den Bebauungsplan von 2012 entsprechend anzupassen. Zudem verweigerte es die Erteilung einer vorläufigen Baugenehmigung, woraufhin die Verhandlungen schließlich platzten.
Der Eigentümer bot eine fünfjährige Übergangsregelung für Old Texas Town an. Das Bezirksamt lehnte dies ab und verwies darauf, bereits erhebliche Zugeständnisse gemacht zu haben – darunter eine Frist von acht Jahren. Der Eigentümer wiederum war nicht bereit, über eine fünfjährige Toleranzfrist hinauszugehen.
Da der Pachtvertrag bereits ausgelaufen ist, droht dem Verein Old Texas Town nun eine Räumungsklage. Die Gruppe hat zwar ihren Willen bekundet, auf dem Gelände bleiben zu wollen, doch der Rechtsstreit bleibt vorerst ungelöst.
Mit dem Scheitern der Verhandlungen ist die Zukunft von Old Texas Town ungewiss. Der Verein muss sich nun mit dem Räumungsverfahren auseinandersetzen, während das Bezirksamt an seinen Vorgaben zu Bebauung und Nutzungsbeschränkungen festhält.






