Baden-Württemberg kämpft 2025 mit schwacher Spargelernte und Importknappheit
Ella WeihmannBaden-Württemberg importiert weniger Spargel - Baden-Württemberg kämpft 2025 mit schwacher Spargelernte und Importknappheit
Baden-Württemberg verzeichnete 2025 ein durchwachsenes Spargeljahr
In Baden-Württemberg gestaltete sich das Spargeljahr 2025 gemischt: Während die heimische Ernte leicht zurückging, brachen die Importe aufgrund wetterbedingter Störungen im Ausland stark ein. Dennoch stieg die Nachfrage nach regionalem grünem Spargel in der Region weiter an.
Die Spargelernte im Land verringerte sich 2025 um etwa 2 % auf 8.442 Tonnen. Die Landwirte begannen früher als üblich mit der Ernte, was die Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen verringerte. Dieser Schritt trug vermutlich zum Rückgang der Importe um 18,3 % bei – insgesamt 640 Tonnen weniger als im Vorjahr.
Spanien, normalerweise der wichtigste Lieferant, stellte vor den schweren Überschwemmungen, die 2025 die Ernten zerstörten, noch 52,1 % der Importe. Weitere bedeutende Herkunftsländer waren Mexiko, Italien, Peru und Griechenland. Bis Jahresende führte Baden-Württemberg rund 2.900 Tonnen frischen oder gekühlten Spargel ein.
Obwohl die Nachfrage nach regionalem Spargel im Einzelhandel zunahm, sank der Pro-Kopf-Verbrauch in der Region leicht. Detaillierte Exportzahlen für 2025 liegen noch nicht vor, da die offiziellen Handelsstatistiken von den deutschen Behörden noch nicht veröffentlicht wurden.
Die Entwicklungen des Jahres zeigen sowohl Herausforderungen als auch Anpassungen auf dem Spargelmarkt. Die frühere heimische Ernte half, Engpässe bei den Importen auszugleichen, die durch Wetterprobleme in Spanien entstanden waren. Für vollständige Exportdaten müssen die Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes oder die Handelsdaten des Landwirtschaftsministeriums abgewartet werden.