05 April 2026, 02:21

Berliner Spore Haus gewinnt den DAM-Preis für Architektur 2025

Berliner Dom, eine große Kathedrale mit Fenstern, Säulen, Bögen und Statuen, vor einem bewölkten Himmel, mit Menschen, Bäumen und einem Turm im Vordergrund.

Berliner Spore Haus gewinnt den DAM-Preis für Architektur 2025

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln gewinnt den renommierten DAM-Preis für Architektur 2025

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln ist mit dem prestigeträchtigen DAM-Preis für Architektur 2025 ausgezeichnet worden. Die vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) verliehene Ehrung würdigt herausragende Bauprojekte in ganz Deutschland. Die diesjährige Jury entschied sich für das Projekt aufgrund seines innovativen Designs und seines nachhaltigen Ansatzes.

Entworfen vom Architekturbüro AFF Architekten, besticht das Spore Haus durch den Einsatz unbehandelter, recycelter und langlebiger Materialien. Im Inneren prägt eine markante, stützenfreie Betondecke – von den Planern als "Sporendecke" bezeichnet – den Raum. Die flexible Raumaufteilung verbindet öffentliche und halböffentliche Bereiche und macht das Gebäude vielseitig nutzbar.

Das Spore Haus beherbergt eine Vielzahl von Einrichtungen, darunter Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen, ein Café, eine Bibliothek, Ateliers und eine Dachterrasse. Gemeinsam mit dem benachbarten Publix-Gebäude bildet es ein neues kulturelles und bildungspolitisches Zentrum im Viertel. Die Jury lobte insbesondere die gelungene städtebauliche Einbindung sowie das Engagement für Nachhaltigkeit.

Der DAM-Preis wird jährlich verliehen, die Preisverleihung findet jeweils im Januar in Frankfurt am Main statt. Die nominierten Projekte durchlaufen ein strenges Auswahlverfahren, bevor ein Sieger gekürt wird.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2023 dient das Spore Haus als kultureller Begegnungsort und Lernplattform. Zwar liegen noch keine konkreten Erkenntnisse über seine Auswirkungen auf die soziale oder kulturelle Entwicklung des Stadtteils vor, doch bieten Gestaltung und Ausstattung des Gebäudes Raum für gemeinschaftliches Engagement. Der Gewinn des DAM-Preises festigt seinen Ruf als bedeutende architektonische Landmarke Berlins.

Quelle