Hanau ehrt vier Künstler mit der August-Gaul-Plakette 2025 für ihr Lebenswerk
Ella WeihmannHanau ehrt vier Künstler mit der August-Gaul-Plakette 2025 für ihr Lebenswerk
Die Stadt Hanau hat vier lokale Künstler mit ihrer höchsten Kulturauszeichnung geehrt. Die August-Gaul-Plakette 2025 würdigt ihren nachhaltigen Einfluss auf die Musik- und Kunstszene der Stadt. Jeder der Preisträger hat in den vergangenen 50 Jahren maßgeblich zur Prägung der kulturellen Identität Hanaus beigetragen.
Das Magistrat der Stadt gab die diesjährigen Preisträger bekannt: Friedrich Carl, Jörn Rauser, Dirk Schulz und Helmut Wenske. Ihre Verdienste umfassen Musik, bildende Kunst und unternehmerisches Engagement und spiegeln so die Vielfalt der kreativen Gemeinschaft Hanaus wider.
Friedrich Carl, von Beruf Friseur, ist seit Jahrzehnten als Bassist und Sänger in verschiedenen Bands aktiv. Sein langjähriges Wirken hat ihn zu einer prägenden Figur der Hanauer Musikszene gemacht.
Jörn Rauser, Unternehmer und Musiker, erlangte in den 1960er-Jahren internationalen Ruhm. Seine Werke fanden seitdem Eingang in Filme und Literatur und trugen so dazu bei, Hanaus kulturelle Strahlkraft über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt zu machen.
Dirk Schulz, besser bekannt als Reverend Schulzz, lässt sich von amerikanischen Folk-Traditionen inspirieren. Als Singer-Songwriter hat er in verschiedenen Formationen mitgewirkt und damit zur musikalischen Vielfalt der Stadt beigetragen.
Helmut Wenske, auch unter dem Künstlernamen Chris Hyde bekannt, vereint vielseitige Talente. Sein Schaffen reicht von Bühnenmalerei über Albumcover- und Buchillustrationen bis hin zur Musik und verbindet so visuelle und akustische Kreativität.
Die August-Gaul-Plakette gilt als höchste kulturelle Auszeichnung Hanaus. Sie ehrt Persönlichkeiten, die das lokale Kunst- und Musikleben nachhaltig bereichert und so ihr Erbe für die Zukunft gesichert haben.
Der Preis unterstreicht die Tiefe des künstlerischen Erbes Hanaus. Die vier Ausgezeichneten reihen sich ein in eine lange Tradition der kulturellen Würdigung der Stadt. Ihr Wirken prägt weiterhin Hanaus Ruf als lebendiger Ort für Musik und Kunst.