"Regio-Pass" startet: Digitales Abo für Pendler und Kleinstädte im Test
Michael Textor"Regio-Pass" startet: Digitales Abo für Pendler und Kleinstädte im Test
"Regio-Pass": Neues Digital-Abo für Leser in Kleinstädten und Pendlerregionen
Ein neues digitales Abo-Modell namens "Regio-Pass" ist gestartet – mit dem Ziel, Leser in kleineren Städten und Pendlergebieten anzusprechen. Das Pilotprojekt vereint drei Regionalzeitungen, um erweiterten Zugang zu Kultur- und Sportinhalten über verschiedene Städte hinweg zu bieten.
Kulturliebhaber aus Freiburg oder Mannheim können so etwa Rezensionen aus dem Festspielhaus Baden-Baden lesen. Fans von Waldhof Mannheim und dem KSC erhalten über den Pass zudem Nachrichten zum SC Freiburg. Das Modell orientiert sich an der "Alles plus"-Kooperation von Der Spiegel und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, doch über den genauen Umfang des Projekts gibt es noch keine detaillierten Angaben.
Die technische Umsetzung übernimmt die Contentpass GmbH mit Sitz in Kleinmachnow. Die Testphase ist zeitlich begrenzt; anschließend soll evaluiert werden, ob das Angebot dauerhaft fortgeführt wird. Nadja Poppen, geschäftsführende Gesellschafterin der BZ.medien Gruppe, hofft, dass Abonnenten den Pass als wertvolle Ergänzung ihrer digitalen Lesegewohnheiten wahrnehmen.
Dirk Freytag, Geschäftsführer von Contentpass und Präsident des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW), sieht in dem Projekt Potenzial für Wachstum und positive Effekte für die gesamte Medienbranche. Besonders angesprochen werden sollen Leser am Rande großer Städte sowie regelmäßige Pendler.
Der "Regio-Pass" bietet Regionalzeitungen eine innovative Möglichkeit zur Zusammenarbeit und zur Gewinnung digitaler Abonnenten. Bei Erfolg könnte das Pilotprojekt in eine dauerhafte Ausweitung gemeinsamer Inhalte der beteiligten Verlage münden. Ausschlaggebend dafür werden die Resonanz der Leser und die Ergebnisse der anstehenden Auswertung sein.






