Skicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren nach dem Weltcup-Finale
Michael TextorSkicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren nach dem Weltcup-Finale
Zwei prägende Persönlichkeiten des Schweizer Skicross haben nach dem Weltcup-Finale in Idre Fjäll ihren Rücktritt bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr, beide gefeierte Athleten, beenden nach Jahren im Spitzensport ihre Karrieren. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für die Nationalmannschaft.
Jonas Lenherr, 37, blickt auf eine herausragende Laufbahn zurück. Er bestritt 125 Weltcup-Rennen, erreichte dabei zwölf Podestplatzierungen und feierte fünf Siege. Zu seinen größten Erfolgen zählen die Teilnahmen an vier Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang.
Auch Romain Détraz, 32, hinterlässt trotz anhaltender gesundheitlicher Probleme einen bleibenden Eindruck. Chronische Rückenbeschwerden warfen ihn immer wieder zurück, doch gelang es ihm dennoch, vier Weltcup-Podeste zu erkämpfen. Sein Höhepunkt war 2016 der Heimsieg in Arosa.
Beide Sportler spielten eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Schweizer Skicross-Teams. Mit ihrer Führung und ihren Erfolgen hinterlassen sie ein starkes Vermächtnis. Détraz hat bereits konkrete Pläne für die Zukunft: Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina wird er in die Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees wechseln.
Der Rücktritt von Détraz und Lenherr schließt ein bedeutendes Kapitel des Schweizer Skicross ab. Ihre Leistungen – auf und neben der Piste – setzen Maßstäbe für kommende Athleten-Generationen. Nun gilt es für das Team, in den nächsten Saison auf diesen Erfolgen aufzubauen.






