Tourismusdialog 2026: Wie Wiesbaden Rheingau Gäste von morgen gewinnt
Rund 130 Branchenvertreter trafen sich im Reinhard-Ernst-Museum in Wiesbaden zum Tourismusdialog 2026. Die unter dem Motto "Die Zukunft verlangt Entscheidungen" stehende Veranstaltung beleuchtete, wie sich die Region an veränderte Reisegewohnheiten anpassen und die Gäste von morgen gewinnen kann.
Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Frage: "Ein Gast im 'Wiesbaden Rheingau': Wer wird unser Gast von morgen sein?" Diskutiert wurde, wie das touristische Angebot gezielt auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten werden kann – ganz im Sinne der Tourismusstrategie 2026 . Vorträge, Podiumsdiskussionen und Networking-Formate prägten das Programm.
Leonie Scherer, Marktforscherin und Tourismusberaterin beim dwif, hielt den Hauptvortrag. Sie verwies auf Herausforderungen wie rückläufige Tagesausflüglerzahlen und Leerstände in Innenstädten. Eine Expertenrunde debattierte anschließend, wie der "ideale Gast von morgen" aussehen könnte.
Jörg Brömer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden, betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus mit jährlichen Umsätzen von über einer Milliarde Euro. Sandro Zehner, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, forderte gezielte Investitionen zur Stärkung des Sektors. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.rheingau.com.
Der Tourismusdialog 2026 brachte regionale Entscheidungsträger zusammen, um sich den wandelnden Ansprüchen der Besucher zu stellen. Durch die Ausrichtung der Strategien an Markttrends will die Region Wiesbaden Rheingau ihre Position als wettbewerbsfähiges Reiseziel festigen. Die Ergebnisse fließen in künftige Förder- und Entwicklungspläne ein.






