14 April 2026, 22:19

Zeitumstellung 2023 und 2026: Wie sie Löhne und Arbeitszeiten beeinflusst

Plakat mit der Aufschrift "Nordwestliche Pazifische Kalifornische Offizielle Zeitplan" auf schwarzem Hintergrund.

Zeitumstellung 2023 und 2026: Wie sie Löhne und Arbeitszeiten beeinflusst

In den kommenden Monaten wird zweimal die Uhr umgestellt – mit Auswirkungen auf Arbeitszeiten und Löhne einiger Beschäftigten. In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2023 springen die Uhren um eine Stunde vor, am 24. Oktober 2026 wird sie dann wieder zurückgestellt. Diese Änderungen können Schichtlängen und Gehälter beeinflussen, abhängig von den jeweiligen Arbeitsverträgen.

Um 2 Uhr nachts am 29. März 2023 springt die Uhr auf 3 Uhr – die Nacht wird damit um eine Stunde kürzer. Arbeitgeber dürfen von ihren Mitarbeitern nicht automatisch verlangen, diese verlorene Stunde nachzuarbeiten, es sei denn, dies wurde vorher vertraglich vereinbart. Fehlen entsprechende Regelungen, darf Überstundenarbeit nur dann angeordnet werden, wenn sie auch bezahlt wird.

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Für Beschäftigte mit festem Monatsgehalt bleibt das Einkommen unverändert. Bei Stundenlöhnen kann es jedoch zu Lohnkürzungen kommen, sofern der Vertrag keine Ausgleichsregelung für die verlorene Stunde vorsieht. Manche Tarifverträge oder Arbeitsverträge sehen bereits jetzt einen Ausgleich über Arbeitszeitkonten oder Zuschläge vor.

Wenn die Uhr im Oktober 2026 zurückgestellt wird, können Schichten um eine Stunde länger dauern. Arbeitgeber sind berechtigt, von ihren Mitarbeitern die volle geplante Arbeitszeit zu verlangen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Ob diese zusätzliche Stunde bezahlt oder als Gutschrift verbucht wird, hängt von den individuellen Verträgen ab.

Die Auswirkungen der Zeitumstellung hängen stark vom jeweiligen Vertragstyp ab. Festangestellte mit Gehaltszahlung müssen keine Einkommenseinbußen befürchten, während Stundenlöhnern ohne spezielle vertragliche Absicherung Lohnausfälle drohen können. Arbeitgeber müssen sich bei der Handhabung von Überstunden oder verlängerten Schichten strikt an die bestehenden Vereinbarungen halten.

Quelle