Hamburgs Handel wendet sich ab – Indien wird zum neuen Star der Exporte
Tschentscher kritisiert US-Handelspolitik - Hamburgs Handel wendet sich ab – Indien wird zum neuen Star der Exporte
Hamburg verzeichnet 2025 eine historische Verschiebung seiner Handelsströme
Hamburg hat in diesem Jahr einen deutlichen Wandel in seinen Handelsbeziehungen erlebt. Während die Exporte in die USA stark einbrachen, stieg das Gesamtvolumen des Außenhandels dank engerer Verbindungen zu anderen Ländern. Die jüngsten Zahlen zeigen einen Anstieg des Handels mit Indien um 28 Prozent – auf nunmehr 4,2 Milliarden Euro –, was die bescheidenen Zuwächse mit den USA und China bei Weitem übertrifft.
Gleichzeitig versammelte das traditionelle Matthiae-Mahl 400 Gäste, um über die wirtschaftliche Zukunft Europas zu diskutieren. Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, wurden bei der Veranstaltung geehrt, die sich mit der Widerstandsfähigkeit des Handels angesichts globaler Spannungen beschäftigte.
Allein in den ersten drei Quartalen 2025 brachen Hamburgs Exporte in die USA um mehr als 60 Prozent ein. Der drastische Rückgang folgte auf neue US-Zollbeschränkungen und löste scharfe Kritik von Bürgermeister Peter Tschentscher aus, der die Politik des früheren US-Präsidenten Donald Trump dafür verantwortlich machte. Trotz dieses Rückschlags stieg das gesamte Handelsvolumen der Stadt – getrieben durch erhöhte Lieferungen in andere Regionen.
Ein zentraler Treiber war das Hamburg-Indien-Handelsabkommen von 2024, das den bilateralen Handel 2025 um 28 Prozent steigerte. Besonders die Hafenumschläge von Pharmaprodukten, Maschinen und Ausrüstung für erneuerbare Energien verzeichneten starke Zuwächse und trieben den Gesamtwert auf 4,2 Milliarden Euro. Dies überstieg bei Weitem den Anstieg um 5 Prozent im Handel mit den USA (12,5 Milliarden Euro) und die 2-Prozent-Steigerung mit China (18,7 Milliarden Euro).
Hamburgs Führungsetage setzt seit Langem auf Freihandel, um die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu verringern. Die Stadt begrüßt jüngste EU-Abkommen wie CETA mit Kanada, das Mercosur-Abkommen und die neue Partnerschaft mit Indien. Diese Schritte entsprechen Hamburgs Strategie, den Handel zu diversifizieren und die Bindungen zu verlässlichen Partnern zu stärken.
Das unter dem Motto "Europas Souveränität im geopolitischen Umbruch" stehende Matthiae-Mahl unterstrich diese Bestrebungen. Rund 400 Vertreter aus Wirtschaft und Politik diskutierten, wie sich wirtschaftliche Instabilität und Risiken in den Lieferketten bewältigen lassen. Merkel und Costa wurden für ihren Einsatz bei der Gestaltung der europäischen Handelspolitik in schwierigen Zeiten gewürdigt.
Die aktuellen Handelszahlen Hamburgs spiegeln eine klare Neuausrichtung auf neue Märkte wider – allen voran Indien. Angesichts geopolitischer Spannungen und Handelsbarrieren, die den Welthandel umgestalten, treibt die Stadt ihre Diversifizierungsstrategie voran. Mit robusten, von der EU unterstützten Abkommen wollen die Verantwortlichen die langfristige Stabilität der exportabhängigen Hamburger Wirtschaft sichern.
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