Kaltblüter kehren zurück: Warum Pferde in Hessens Wäldern wieder gefragt sind
Pferd statt Maschine - Welche Arbeit haben die Zugpferde? - Kaltblüter kehren zurück: Warum Pferde in Hessens Wäldern wieder gefragt sind
Kaltblüter feiern ein leises Comeback in Hessens Forst- und Landwirtschaft
Während moderne Maschinen die Branche dominieren, setzt eine kleine, aber engagierte Gruppe weiterhin auf die kraftvollen Tiere – nicht nur aus Tradition, sondern auch, weil ihre Arbeit als bodenschonender und geländegängiger gilt.
Auf Schloss Freudenberg sind Kaltblüher, unterstützt durch die Agentur für Arbeit, fester Bestandteil der regelmäßigen Waldpflege. Sie helfen beim Entfernen alter Bäume und erhalten so die Gesundheit des Waldes, selbst in Gebieten, in die schwere Maschinen kaum vordringen. Der Hessische Kaltblutpferdeverband (IGZ) unterstützt diesen Ansatz und argumentiert, dass Pferde und Maschinen sich ideal ergänzen können – für ein ökologischeres System.
Beim Kaltblutfest auf Schloss Freudenberg können Besucher diese Arbeit live erleben: von Holzrückedemonstrationen bis hin zur Möglichkeit, selbst die Zügel in die Hand zu nehmen. Für Hubertus Assmann, einen Pferdezüchter aus der Region, ist die Arbeit mit seinen Tieren nicht nur praktisch, sondern auch erfüllend. Er setzt sie etwa zum Pflügen ein und schätzt, dass die Methode den Boden weniger belastet als Traktoren.
Doch die ganzjährige Pferdenutzung im Forst bleibt eine Seltenheit. Nur etwa acht Betriebe in Hessen widmen sich ausschließlich dieser Arbeitsweise. Trotz ihrer Vorteile hat die mechanisierte Landwirtschaft die traditionelle Pferdekraft an den Rand gedrängt.
Kein deutsches Bundesland setzt derzeit flächendeckend auf Pferde in Forst oder Landwirtschaft. Doch in Hessen halten einige Landwirte und Förster die Tradition am Leben. Ihre Arbeit zeigt: In den richtigen Händen haben Kaltblüter auch in der modernen Landbewirtschaftung noch ihren Platz.
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